Neue Lademöglichkeiten für E-Mobility in Adlershof: Betriebsbereit: Sieben neue Ladepunkte im Technologiepark Adlershof / BTB und WISTA stellen Weichen für nachhaltige Mobilität

19. Juni 2020

Neue Lademöglichkeiten für E-Mobility in Adlershof

Betriebsbereit: Sieben neue Ladepunkte im Technologiepark Adlershof / BTB und WISTA stellen Weichen für nachhaltige Mobilität

Ladepunkte e-mobility © WISTA

Ab sofort stehen in Adlershof an vier Standorten insgesamt sieben neue, öffentlich zugängliche Ladepunkte zum Stromtanken von Elektro- und Hybridfahrzeugen zur Verfügung. Wallboxen oder Ladesäulen mit je zwei Ladepunkten befinden sich in der Rutherfordstraße 1, in der Johann-Hittorf-Straße 8 und in der Justus-von-Liebig-Straße 5, Ecke Volmerstraße. Eine weitere Ladesäule mit einer Lademöglichkeit gibt es an der Rückseite des WISTA-Verwaltungsgebäudes mit Zufahrt von der Gottfried-Leibniz-Straße 2. Geladen werden kann über viele gängige Ladestromverträge sowie ad-hoc mit Kreditkarte.

Für WISTA-Geschäftsführer Roland Sillmann ist das Projekt ein weiterer Schritt in Richtung Energiewende „Made in Adlershof“: „Wir wollen Vorreiter sein und die CO2-Bilanz des Technologieparks verbessern. Die neuen E-Ladesäulen helfen uns und unseren Standortpartnern dabei, auf nachhaltige Mobilität umzusteigen.“ Die WISTA Management GmbH setzt bereits seit 2011 ein deutschlandweit einzigartiges integriertes Energiekonzept im Quartier um.

Die Erweiterung der Ladestruktur ist Teil des Forschungsprojektes „FlexNet4E-Mobility“, an dem neben dem lokalen Energieversorger BTB GmbH als Projektkoordinator und der WISTA Management GmbH die österreichische NEW ENERGY Capital Invest, die Technische Universität Berlin (TU) und die BTB-Tochter Energienetze Berlin GmbH beteiligt sind.

Auf Basis vorangegangener Studien zur zukünftigen Verkehrsentwicklung und zur Parkinfrastruktur, zur Nachfrage nach Ladestrom und zur Struktur des Stromnetzes in Adlershof, geht es bei dem Projekt um die Entwicklung einer Strategie für eine nachhaltige Elektromobilität in Adlershof. Nach dem Motto „Nutzen statt Abregeln“ soll auch die Möglichkeit der Verwendung überschüssigen Wind- und Solarstroms zum Laden von Elektrofahrzeugen untersucht werden.

Laut BTB-Projektmanager Holger Röntgen bringt dieses wünschenswerte Szenario aber auch eine Reihe von Herausforderungen mit sich: „Unsere Analysen haben ergeben, dass sich die begrenzt verfügbaren Überschussstrommengen nur zu knapp 20% mit den Ladezeiten bei den gängigen Ladeprofilen decken.“ Denn der regenerative Überschussstrom fällt gerade dann an, wenn die Stromnetze ohnehin stark belastet sind und kann dann vom Entstehungsort gar nicht nach Berlin geleitet werden.

Neben weiteren Aspekten wie gesteuertes Laden, intelligenten Regelungsstrategien und stationären Batterien als Strompuffer sollen allerdings in diesem ersten Schritt konkrete Erfahrungen bei der Konzeption und Errichtung sowie dem tatsächlichen Betrieb und der Nutzung von Ladetechnik gesammelt werden.

„Wir freuen uns, dass die sieben neuen Ladepunkte ein Beginn für eine flächendeckende nachhaltige Lösung zum Betanken von E-Fahrzeugen in Adlershof sind. Viele Unternehmen im Technologiepark haben großen Bedarf signalisiert. Kooperationen mit an Elektromobilität interessierten Firmen werden deshalb ein Schlüssel für eine zukünftig engmaschigere Ladeinfrastruktur sein“, so David Weiblein, Geschäftsführer der BTB.


Kontakt:

Andreas Jessel
Leiter Stabsstelle Marketing + Kommunikation
BTB GmbH
Gaußstraße 11, 10589 Berlin
Tel.: +49 30 34980590
andreas.jessel@btb-berlin.de
www.btb-berlin.de

Dr. Peter Strunk
Bereichsleiter Public Relations & Marketing
WISTA Management GmbH
Rudower Chaussee 17, 12489 Berlin
Tel.: +49 30 6392-2225
strunk@wista.de
www.wista.de