Kosmische Voids, Klimakammer und Roboter für Pflanzen
Diese Projekte überzeugten beim Jugend-forscht-Regionalwettbewerb Berlin-Süd 2026
Unter dem Motto „Maximale Perspektive“ stand der diesjährige Jugend-forscht-Regionalwettbewerb Berlin-Süd im Technologiepark Adlershof. Am 24. und 25. Februar 2026 präsentierten 98 Kinder und Jugendliche ihre spannenden Projektideen. In diesem Jahr stellte das Fach Biologie den größten Anteil der insgesamt 50 Projekte. Weitere Kategorien, in denen die jungen Forscherinnen und Forscher ihre Ideen vorstellten, waren Physik, Mathematik/Informatik, Chemie, Technik, Arbeitswelt sowie Geo- und Raumwissenschaften.
Zur feierlichen Preisverleihung im Bunsen-Saal des Patenunternehmens der WISTA Management GmbH begrüßten und ehrten Geschäftsführer Roland Sillmann, Oliver Igel, Bezirksbürgermeister Treptow-Köpenick, sowie Dr. Sebastian Bognár, Wettbewerbsleiter Berlin-Süd die Nachwuchsforschenden. Sie würdigten das Engagement der Teilnehmenden und gaben ihnen motivierende Impulse mit auf ihren weiteren Weg.
Die Humanbiologin Janina Otto gewährte in einer Keynote zum Thema „Verlieren – eine Win-win Situation für den Kopf“ einen spannenden und inspirierenden Einblick. Das Musikensemble des Dathe-Gymnasiums hat mit einer tollen Live-Performance einen gelungenen musikalischen Rahmen geboten.
Eines der Siegerprojekte aus dem Bereich Biologie – präsentiert von Arin Hasso (12) und Laura Adamiak (14) – beschäftigt sich mit dem Zusammenspiel von Gedächtnis und Farben. Die beiden untersuchten, welche Schriftfarbe auf welchem Hintergrund am besten wahrgenommen wird, um die Lesbarkeit der Tafel im Klassenzimmer zu optimieren. Ebenfalls in der Biologie überzeugten Jannik Nowak (18) und Fabienne Herhaus (18) mit ihrer Forschung zu HeLa-Zellen. Jakob Morawietz (16) beeindruckte mit seiner Untersuchung zu Verhaltensänderung von Physarum polycephalum bei wiederholter erhöhter Temperaturaussetzung.
Wie sich Moleküle intuitiv und informationsdicht darstellen lassen, fragte sich Nora Baiersdorf (19) und konnte mit einer Präsentation in der Kategorie Chemie überzeugen.
Jesse Buchholz (14) beschäftigte sich mit der Bestimmung der Neutrinomasse anhand der Expansion kosmischer Voids und sicherte sich in der Kategorie Geo- und Raumwissenschaften den Einzug zum Landeswettbewerb.
Den ersten Platz in der Mathematik/Informatik erreichte Otto Nieters (15) mit seiner Forschung zu Hypervolumen von pyramidenähnlichen Objekten. Nora Baiersdorf (19) konnte auch in diesem Fach punkten mit einem zweiten Projekt, das sich mit perspektiv-kontextualisierten neuronalen Netzwerken für Molekül-Ensembles befasste.
In der Kategorie Technik sicherten sich Philipp Rochlitz (19), Mila Maier (17) und Jaden Cheng (17) den Sieg. Das Trio entwickelte einen autonomen Pflanzenroboter, der online steuerbar ist und Daten direkt auswertet.
Ebenfalls aus dem Bereich Technik stammt das beste interdisziplinäre Projekt: Jakob Morawietz (16) wurde für den Bau einer eigenen Klimakammer als Regionalsieger ausgezeichnet.
Über den MINTSPACE-Schulpreis durfte sich das Wilhelmstadt-Gymnasium freuen.
Die Regionalsiegerinnen und Regionalsieger treten vom 25. bis 26. März 2026 beim Berliner Landeswettbewerb an. Die Landessieger:innen wiederum erhalten die Gelegenheit, ihre Projekte beim Bundesfinale von Jugend forscht zu präsentieren.
Kontakt:
Janine Mittelstädt
WISTA Management GmbH
Rudower Chaussee 17, 12489 Berlin
+49 151 54633254
mittelstaedt(at)wista.de
www.adlershof.de/jugend-forscht

