• Springe zu Seiteninhalt
  • Springe zu WISTA-Standorte
  • Springe zu Hauptmenü
WISTA
  • WISTA
  • WISTA.Plan
  • WISTA.Service
  • Adlershof
  • Charlottenburg
  • Südwest
  • Marzahn
  • WISTA direkt
  • Suche
    • de
    • en
  • WISTA
  • WISTA Management
    • Mission / Management
      • Unternehmens­profil
      • Team
      • Aufsichtsrat / Beirat / Young Professionals
      • Jahresberichte
      • Ausschreibungen / Vergabe
      • Geschäftsstelle Zukunftsorte
    • Nachhaltigkeit
    • Tochter­firmen
      • WISTA.Plan
      • WISTA.Service
    • Anfahrt
  • Aktuelles
    • Übersicht
    • News
    • Termine / Veranstaltungen
      • Diversity Conference Adlershof
    • Social Media Wall
    • Presse
    • Potenzial Magazin
    • Adlershof Journal
    • Downloads
    • Redaktion
  • Services
    • Alle Service­angebote der WISTA
    • ​Gründungs­programme / Coworking
      • Adlershof Startup Lab
    • Netzwerke / Kooperationen
    • Talent­förderung / Personal­entwicklung
    • Veranstaltungs- und Besucher­dienst
    • Gesundheits­netzwerk
  • Projekte
    • Fokusthemen
    • Team Innovation
  • Orte
    • Übersicht
    • Technologie­park Adlershof
      • Firmen­verzeichnis
    • Innovations­zentrum CHIC Charlottenburg
    • Innovations­campus FUBIC Südwest
    • CleanTech­ Business Park Marzahn
    • Gewerbehöfe 2.0
    • House of Games
    • Innovations­korridor Berlin-Lausitz
    • Zukunftsorte Berlin
  • Immobilien
    • Aktuelle Immobilien­angebote der WISTA
    • ST3AM Arbeitswelten / Coworking
    • Gebäude-Management
  • Talente
    • Übersicht
    • WISTA als Arbeitgeber
      • Stellenangebote
      • Mitarbeitende im Porträt
    • WISTA Academy
    • Förderung / Nachwuchs
      • workhier! Young Academics Career Program
      • MINT-Projekt SLE
  • Blog
  • WISTA
  • WISTA.Plan
  • WISTA.Service
  • Adlershof
  • Charlottenburg
  • Südwest
  • Marzahn
WISTA direkt
  • Home WISTA Management
  • Aktuelles

Aktuelles

  • Übersicht
  • News
  • Termine / Veranstaltungen
  • Social Media Wall
  • Presse
  • Potenzial Magazin
  • Adlershof Journal
  • Downloads
  • Redaktion
  • Home WISTA Management
  • Aktuelles
22. September 2025

Die volle Ladung

Das neu gegründete Berlin Battery Lab (BBL) bündelt die Expertisen von drei Forschungs­einrichtungen

Philipp Adelhelm
HU-Chemieprofessor und Co-Sprecher des neu initiierten Berlin Battery Labs: Philipp Adelhelm © WISTA Management GmbH
Björn Mieller
BAM-Werkstoffingenieur Björn Mieller koordiniert die beteiligten Institute © WISTA Management GmbH

Das neu gegründete Berlin Battery Lab (BBL) bündelt die Expertisen der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM), des Helmholtz-Zentrums Berlin (HZB) und der Humboldt-Universität zu Berlin (HU), um die Entwicklung nachhaltiger Batterietechnologien voranzutreiben.

Der Kunstdruck, der in Philipp Adelhelms Büro hängt, zeigt ein weltbekanntes Motiv: „Die große Welle von Kanagawa“ von Katsushika Hokusai. Der japanische Künstler verwendete für den Holzschnitt aus dem Jahr 1831 die Farbe Preußischblau. Das Farbpigment wurde vor über 300 Jahren von einem Berliner Apotheker durch Zufall erfunden.

Vor circa zehn Jahren wurde die chemische Verbindung und ihre Varianten aus Eisen, Kohlenstoff, Stickstoff und Natrium wiederentdeckt – allerdings nicht als preiswerter Farbstoff für die Kunst, sondern als Speichermaterial in Batterien.

„Diese sogenannten Prussian Blue Analogues, also Preußischblau analoge Materialien, sind ein weltweit sehr intensives Forschungsfeld“, sagt der renommierte Elektrochemiker und Materialwissenschaftler. Philipp Adelhelm ist Professor am Institut für Chemie der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) und wurde vor Kurzem für seine Forschung zur Entwicklung nachhaltiger Batterien mit dem Berliner Wissenschaftspreis ausgezeichnet.

Er leitet eine gemeinsame Forschungsgruppe der HU und des Helmholtz-Zentrums Berlin (HZB), die sich damit beschäftigt, wie sich Batterien im Betrieb verhalten, wie sie altern oder wie sich ihre Lebenszeit verlängern lässt. Aufgrund dieser Brückenfunktion ist er nun auch – zusammen mit seinem Kollegen Tim Fellinger von der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) – wissenschaftlicher Sprecher des neu gegründeten Berlin Battery Lab (BBL).

Das Labor verbindet die Expertisen der HU, des HZB und der BAM mit dem Ziel, Berlin als Standort für die Forschung an Natrium-Ionen-Batterien sowie Lithium- und Natrium-Schwefel-Batterien zu etablieren. Alle drei Partnerinstitutionen bringen ihre jeweiligen Stärken ein, um nachhaltige Technologien weiterzuentwickeln. Das ist in einer zunehmend protektionistischen Handelswelt wichtig, um in Europa unabhängiger von Rohstoffen und technologiesouveräner in der Herstellung zu werden. Die BAM verfügt über eine international anerkannte Expertise im Bereich Batteriesicherheit und elektrochemische Energiematerialien. Die HU ist führend in der Forschung von Natrium-Ionen-Batterien und das HZB forscht an Schwefel-Batterien und betreibt die Großforschungseinrichtung BESSY II, die es ermöglicht, Messungen im laufenden Betrieb durchzuführen.

„Wir versuchen unsere laufenden Forschungsprojekte zu bündeln, wir fangen nicht bei null an, aber wir haben jetzt eine kritische Masse erreicht“, sagt Adelhelm. „Wir vereinen unsere Stärken nun unter dem Label BBL und machen diese dadurch sichtbar.“ Das mache auch Kooperationen mit Firmen
einfacher und könne Prozesse beschleunigen, wenn es beispielsweise in die Anwendung gehen soll.

Finanziert wird alles derzeit noch aus den laufenden Haushalten der drei Partnerinstitutionen: „In der Startphase haben wir noch keine Drittmittel, alle bringen Eigeninvestitionen ein“, sagt Björn Mieller von der BAM. Der promovierte Werkstoffingenieur beschäftigt sich mit keramischen Feststoffelektrolyten für Anwendungen in der Batterietechnik. Er betreut innerhalb des BBL ein geplantes Forschungsprojekt und ist zugleich für die Koordination zwischen den drei Institutionen zuständig. Er betont, dass das BBL nicht als Grundlagenforschungsprojekt angelegt sei, sondern als ein Transferlabor mit dem Ziel, den Weg in die Anwendung für Industriepartner einfacher zu machen: „Wenn wir von den Grundlagen bis zur Regelsetzung alle Expertinnen und Experten an einem Tisch haben, dann verkürzen wir die Markteintrittsprozesse maßgeblich“, so Mieller.

An der Erforschung von Preußischblau macht Adelhelm deutlich, welche Synergien sich aus der Zusammenarbeit von HU, HZB und der BAM ergeben können. Eine seiner Doktorandinnen forscht derzeit an Preußischblau und stellt das Material her. Die BAM kann daraufhin entsprechende Sicherheitstests durchführen, im HZB werden die Details des Materials untersucht, etwa, wie das darin enthaltene Eisen chemisch reagiert. Nur so lässt sich herausbekommen, wie sicher, nachhaltig oder skalierbar Preußischblau als Speichermaterial sein kann: „An diesem Beispiel sehen wir, dass wir alle Hände brauchen, aus allen Einrichtungen.“

Heike Gläser für Adlershof Journal

 
  • Energiespeicher: BAM, HZB und HU Berlin planen gemeinsames Berlin Battery Lab - Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB)
  • Philipp Adelhelm – adelhelmgroup.com
  • BAM - Projekte - Elektrische Antriebstechnik 2.0
Adlershof Journal Außeruniversitäre Forschung Hochschulen Grand Challenges Mikrosysteme / Materialien Wissenstransfer

Meldungen dazu

Collage aus Veranstaltungsfotos

Berlin Battery Lab offiziell eingeweiht

BAM, HZB und HU forschen gemeinsam an Natrium-Batterien
Darstellung einer Kohlenstoffanode: kugelförmiges Element mit einer Schutzschicht

BAM-Forschende erzielen deutliche Leistungssteigerung bei Natrium-Ionen-Batterien

Neues Kern-Schale-Design für Anoden steigert Effizienz und Speicherkapazität
Adlershof Journal September/Oktober 2025 Titelbild

Adlershof Journal September/Oktober 2025

Zukunftsenergie? Machen wir selbst
REM-Aufnahme

BAM entwickelt neuartige Messmethoden für sichere Akkus

EU-Projekt zu nachhaltigen Batterien kombiniert mehrere unabhängige Messverfahren zur Analyse unter realistischen Betriebsbedingungen
Porträt Philipp Adelhelm

Berliner Wissenschaftspreis für Adlershofer Batterieforscher Philipp Adelhelm

Materialwissenschaftler und Elektrochemiker forscht an HU und HZB zur Entwicklung nachhaltiger Batterien
Wissenschaftler mischt Feststoffe im Labor

BAM entwickelt leistungsstarke Alternative zu Lithium-Ionen-Akkus

Neuer Forschungsansatz für Feststoffbatterien, die nachhaltiger, günstiger und effizienter sind
Unterzeichnung des MoU

BAM, HZB und HU Berlin planen gemeinsames Berlin Battery Lab

Die neue Forschungsinfrastruktur soll auch der Industrie für Projekte in der Batterieforschung offenstehen
HU-Forscher mit Schutzbrille und Kittel arbeitet im Labor

Batteriewende: BMBF fördert Großprojekt zu Natrium-Ionen-Batterietechnologie

Adlershofer HU-Forschende untersuchen Elektrodenmaterialien und erproben innovative Ladekonzepte für einen schnellen Transfer in die Praxis
Nanotomographischen Aufnahmen eines LRTMO-Teilchens vor dem ersten Ladezyklus und nach 10 Ladezyklen © HZB

Batterieforschung mit dem HZB-Röntgen­mikroskop

Durch Experimente an BESSY II konnten chemische Veränderungen in Lithium-Ionen-Akkus aufgeklärt werden
Screenshot: Professor Philipp Adelhelm bei der Abendschau des rbb

Adlershofer Gamechanger für Energie­speicher­systeme

Berliner Forschende arbeiten an Alternativen zur herkömmlichen Lithium-Batterie

Termine dazu

Mo 14 Sep - Mi 16 Sep
International Sodium Battery Symposium
Volmerstraße 2, 12489 Berlin
WISTA Event Center, Bunsen-Saal

Verknüpfte Einrichtungen

  • Campus Adlershof der Humboldt-Universität zu Berlin
  • Humboldt-Universität zu Berlin | Institut für Chemie
  • BAM Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung
  • Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie GmbH, Elektronenspeicherring BESSY II

Seite teilen

  • © WISTA Management GmbH
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Barrierefreiheit
  • Kontakt
  • Karriere
  • Presse
  • Newsletter
  • Social-Media-Übersicht
  • Werbung
Mitglied bei:
Zukunftsorte Berlin Logo