Welchen Arbeitsstress erleben die Adlershofer?: Folge vier des Adlershof Barometer gibt Auskunft zur Arbeitssituation der Befragten

29. Oktober 2019

Welchen Arbeitsstress erleben die Adlershofer?

Folge vier des Adlershof Barometer gibt Auskunft zur Arbeitssituation der Befragten

Grafik: © WISTA/Dorothee Mahnkopf

Grafik: © WISTA. Illustration: Dorothee Mahnkopf

Abb. 1:  Vorhersehbarkeit der Arbeit nach Geschlecht und Branche, Grafik: IFBG

Abb. 1: Vorhersehbarkeit der Arbeit nach Geschlecht und Branche, Grafik: IFBG

Abb. 2:  Vorhersehbarkeit der Arbeit nach Unternehmensgröße und Führung, Grafik: IFBG

Abb. 2: Vorhersehbarkeit der Arbeit nach Unternehmensgröße und Führung, Grafik: IFBG

Abb. 3: Einfluss bei der Arbeit nach Geschlecht und Unternehmen, Grafik: IFBG

Abb. 3: Einfluss bei der Arbeit nach Geschlecht und Unternehmen, Grafik: IFBG

Abb. 4: Einfluss bei der Arbeit nach Führungsverantwortung und Arbeitszeit, Grafik: IFBG

Abb. 4: Einfluss bei der Arbeit nach Führungsverantwortung und Arbeitszeit, Grafik: IFBG

Abb. 5: Quantitative Anforderungen nach Branche und Unternehmen, Grafik: IFBG

Abb. 5: Quantitative Anforderungen nach Branche und Unternehmen, Grafik: IFBG

Abb. 6: Quantitative Anforderungen nach Führungsverantwortung und Arbeitszeit, Grafik: IFBG

Abb. 6: Quantitative Anforderungen nach Führungsverantwortung und Arbeitszeit, Grafik: IFBG

Abb. 7: Unterstützung bei der Arbeit

Abb. 7: Unterstützung bei der Arbeit

Übersteigen die Anforderungen des jeweiligen Arbeitsplatzes die individuelle Leistungsfähigkeit, kann Stress entstehen. Hält dieser an, können psychische und körperliche Gesundheitsprobleme die Folge sein.

Das Adlershof-Barometer gibt auch dazu Auskunft und betrachtet zunächst die Vorhersehbarkeit der Arbeit. So werden insbesondere Beschäftigte in Unternehmen mit bis zu 9 MitarbeiterInnen oder mit Führungsverantwortung deutlicher im Voraus über Veränderungen (wichtige Entscheidungen oder Pläne für die Zukunft) an Ihrem Arbeitsplatz informiert. In größeren Unternehmen sinkt diese Einschätzung. Die Differenzierungen entnehmen Sie bitte den Grafiken. (Abb. 1 und 2)

Der Wert zum persönlichen Einfluss auf die Menge oder die Art der Arbeitsaufgabe, die übertragen wird, liegt über dem sogenannten Normwert (laut dem beauftragten Institut: Einer repräsentativen Referenz auf der Basis von mindestens 8.000 Bewertungen der deutschen Erwerbsbevölkerung). Eher Männer, erneut Beschäftigte in Kleinunternehmen und bei flexiblem Arbeitszeitmodell empfinden diese Einbindung positiver. (Abb. 3 und 4)

Bei Fragen: „Wie oft kommt es vor, dass Sie nicht genügend Zeit haben, alle Ihre Aufgaben zu erledigen?“ oder „Müssen Sie Überstunden machen?“ liegen die Adlershofer mit ihren Antworten zwar am Referenzwert, jedoch mit auffällig heterogener Streuung der Wahrnehmungen. Je flexibler die Arbeitszeitgestaltung, desto geringer wird die Belastung angeführt. Gleichzeitig sollte der individuellen Beanspruchung Beachtung geschenkt werden. (Abb. 5 und 6)

Ein relevanter Aspekt zur Bewältigung der Arbeitssituation ist die „Unterstützung bei der Arbeit“, die auch mit der wichtigen Frage korrespondiert: „Wie oft ist Ihr/e unmittelbare/r Vorgesetzte/r bei Bedarf bereit, sich Ihre Arbeitsprobleme anzuhören?“ Hier ist das Spektrum der Einschätzungen (das 1. und 3. Quartil) noch ausgeprägter. Beschäftigte in Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitenden und wiederum bei flexiblem Arbeitszeitmodell fühlen sich am meisten unterstützt. (Abb. 7)


Welche konkreten Impulse bieten wir Ihnen dazu an?
Bitte beachten Sie die differenzierten Angebote des Gesundheitsnetzwerks Adlershof. Alle Informationen, kostenfreien Veranstaltungen und Ansprechpartner sind sichtbar auf www.adlershof.de/gesund und unserer App "Gesund & Clever".

 

 

Kontakt:

Ralf Blank
Projektleiter Gesundheitsnetzwerk Adlershof
projekt-adlershof@t-online.de