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06. März 2026

„Technik ist austauschbar, Menschen nicht“

In Zeiten von KI setzt video-machinery auf authentische Geschichten und echtes Teamwork

Ansgar Otto mit einer Filmkamera
No tricks bei video-machinery: Was vor Ansgar Ottos Linse kommt, ist echt © WISTA Management GmbH

Die video-machinery GmbH am Studio 20B sorgt für starke TV-Produktionen. Kopf und Herz des Unternehmens ist Kameramann und Geschäftsführer Ansgar Otto. Bereits während seines Studiums an der Berliner Hochschule für Technik arbeitete er als Kameraassistent in der Medienstadt Babelsberg, unter anderem bei der Daily Soap „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ und war danach jahrelang als freier Kameramann tätig. 2021 gründete er gemeinsam mit Andreas Rauscher, Geschäftsführer der seit 2014 in Adlershof ansässigen audio-machinery, den Videozweig video-machinery.

Hier konnte Otto auch seine langjährige Expertise rund um „The Voice of Germany“ einbringen. Während die Studio Berlin GmbH die Aufzeichnungen der Castingshow im Studio verantwortet, übernimmt video-machinery bis heute die Drehs außer Haus. Technisch habe sich einiges geändert. Als die Castings in weiteren Großstädten außerhalb Berlins stattfanden, wurde noch analog aufgezeichnet – mit Kamera, zwei kleinen Boxen und stapelweise CDs. Das sei ein großer Aufwand gewesen, erinnert sich Otto: „In Stuttgart standen einmal 1.200 Bewerberinnen und Bewerber Schlange.“ Der Tag dauerte über zwölf Stunden. Seit mehr als zehn Jahren nutzt das Team nun eine Cloud, um die Songs zuzuspielen. Die Firma ist klein, aber fein: Neben dem Geschäftsführer gehören drei feste Mitarbeitende, drei Auszubildende plus Freelancer zum Team.

Die Vielseitigkeit der Firma gefällt ihm: Konferenzen, Preisverleihungen im Live-Streaming, Serien oder deutschlandweite Projekte stehen auf der Agenda. Für die neunteilige YouTube-Serie „Digitale Kommunen, Digitale Region“ im Auftrag des Umweltbundesamts interviewte das Team Bürgermeister:innen und Mitarbeitende verschiedener Gemeinden. Damit nicht nur sogenannte Talking Heads zu Wort kamen, schrieb video-machinery realitätsnahe Spielszenen. Das größte Lob für die Produktion kam von den Portraitierten selbst, die ihre Arbeit im Amt gut gespiegelt sahen. Es folgte ein weiteres Projekt über Mobilität im ländlichen Raum.

Die technischen Anforderungen sind immer andere, weiß Otto, der als kreative Schnittstelle zwischen Technik und Gestaltung fungiert: „Was mich antreibt und begeistert, ist die Konzeption mit guter Video- und Audiotechnik – auch bei knappen Budgets. Erst am Set festzustellen, dass etwas fehlt oder nicht funktioniert, wird immer teurer.“ Manchmal seien deshalb auch unkonventionelle oder technisch neuartige Lösungen gefragt. Am Medienstandort Adlershof ergeben sich immer wieder Synergieeffekte: „Wir treffen praktisch die Leute, mit denen wir zusammenarbeiten, im Treppenhaus.“

Seit letztem Jahr realisiert video-machinery Dreharbeiten in Berlin für die UFA-Anwaltsserie „Lenßen hilft”. Da es sich um Scripted Reality handelt, gibt es kein richtiges Drehbuch, viele Dialoge entstehen spontan. Gerade für die Tonangler, die für die Tonaufnahmen am Set zuständig sind, sei das ein „Tanz mit der Kamera“. Abläufe und Equipment werden perfektioniert, auch die Räder des Tonwagens wurden deshalb schon getauscht. Beim Dreh ist Schnelligkeit gefragt, Auszubildende rennen mitsamt Tonangel auf Kommando weg oder springen bei eskalierenden TV-Streitereien hinter einen Busch, um schnell aus dem Bild zu verschwinden. Hin und wieder taucht aber doch jemand in einer Spiegelung oder irgendwo im Hintergrund auf. Aber das wissen nur Insider.

„Getrickst“ werde bei Produktionen von video-machinery nicht. Wer im Bild zu sehen ist, war auch am Set und wurde nicht digital hinzugefügt. „Fake News“, erklärt Ansgar Otto, „entstehen auch durch verfälschte Bilder. Wir haben das Anfang des Jahres in Venezuela gesehen. Da kursieren Videos im Netz, in denen Menschen auf den Straßen gefeiert haben, weil Staatspräsident Nicolás Maduro von den USA gefangen genommen wurde. Dann stellte ein Medium mittels KI-Detektor fest, dass diese Videos teils KI-generiert wurden oder nicht aktuell waren und aus dem Kontext gerissen wurden.“

Gerade entwickelt die C2PA, Coalition for Content Provenance and Authenticity, digitale Wasserzeichen, die alle Produktionsschritte offenlegen und das sei dringend notwendig. „In einer Welt, in der wir immer mehr Bilder und Videos zugespielt bekommen, die wir nicht überprüfen können, wird es umso wichtiger, echte Inhalte von KI-generiertem Material abzugrenzen, indem wir ganz klar sagen können, an welchem Tag und an welchem Ort der Clip aufgenommen wurde.“ Das sei auch wichtig, um einschätzen zu können, welche Nachrichtenquelle vertrauenswürdig sei. Für video-machinery sei das Wasserzeichen ein großer Gewinn, um die Echtheit der eigenen Produktionen zu beweisen: „KI könnte uns aber helfen, durch verfeinerte Funktionen bessere Leistungen zu bieten, und deshalb möchte ich nicht sagen, dass sie per se eine Gefahr darstellt. Was uns nach wie vor spannend und gut macht, sind die Menschen, die dahinterstecken. Technik ist austauschbar, Menschen nicht. Das ändert selbst eine künstliche Intelligenz nicht.“

Susanne Gietl für Adlershof Journal

 

video-machinery – Kamerateams & Videotechnik für Film, Event und TV

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