Jugendpsychotherapeutin Julia Asbrand im Wissenschaftspodcast der HU Berlin: Ein Gespräch über die Auslastungen von Familien und den Druck auf Kinder und Jugendliche durch die Corona-Pandemie

25. Februar 2021

Jugendpsychotherapeutin Julia Asbrand im Wissenschaftspodcast der HU Berlin

Ein Gespräch über die Auslastungen von Familien und den Druck auf Kinder und Jugendliche durch die Corona-Pandemie

Bild: HU-Berlin

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Unendliche Weiten, Faszinierende Welten – der Wissenschaftspodcast der HU Berlin

Folge 20: „Das Glas läuft schnell über“ - Julia Asbrand, Professorin für klinische Kinder- und Jugendlichenpsychologie und Psychotherapie an der Humboldt-Universität spricht über die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen wobei die Forscherin mit dem sogenannten Diathese-Stress-Modell veranschaulicht wie unterschiedlich stark Familien in der Krise belastet sind.

Im Gespräch mit der Radiojournalistin Cora Knoblauch legt Julia Asbrand für jeden belastenden Faktor – etwa: knapper Wohnraum, Streit, Gewalt, Schulden, psychische Vorbelastungen – symbolisch einen Stein in ein leeres Wasserglas.

"Bei manchen Familien war das Glas schon vor der Pandemie ziemlich voll", sagt sie. Wenn dann noch permanenter Stress wie zur Zeit der Pandemie darüber gegossen wird, "läuft das Glas rasch über. Es kommt darauf an, wie viele Steine eine Familie in ihrem Glas hat."

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Pressesprecher der Humboldt-Universität zu Berlin
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