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			<title>WISTA News</title>
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			<description>Aktuelle Nachrichten der WISTA Management GmbH</description>
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			<pubDate>Sun, 10 May 2026 10:30:57 +0200</pubDate>
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			<item><title>Talentverschwendung adé – Vielfalt als wirtschaftlicher Gewinn</title><description>Rund 200 Menschen besuchten die Diversity Conference Adlershof 2026</description><guid isPermaLink="false">news-52637</guid><link>https://www.wista.de/aktuelles/news/talentverschwendung-ade</link><content:encoded><![CDATA[<p>Die vierte Diversity Conference Adlershof fand am 7. Mai 2026 unter dem Leitsatz „Powered by Differences“ statt. Die WISTA hatte prominente Redner/innen in den Technologiepark Adlershof eingeladen, u.a. TV-Moderatorin Mo Asumang, Aktivist:in &amp; Influencer:in Beccs Riley sowie 1. FC Union-Sprecher Christian Arbeit.</p><p class="font-size--s"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=n8u33ErjdKk" target="_blank" class="icon-arrow-right" rel="noreferrer">Video von der Veranstaltung bei YouTube</a><br><a href="https://www.instagram.com/wista.berlin/" target="_blank" class="icon-arrow-right" rel="noreferrer">Eindrücke und Videos auf dem WISTA-Instagram-Kanal</a></p><p>In einer Zeit, in der Fachkräftemangel und technologischer Wandel die Wirtschaft fordern, rückte die Konferenz Vielfalt und Dialogfähigkeit als zentrale Schlüssel für Innovation und Wirtschaftskraft in den Fokus.</p><p>„Innovation braucht Vielfalt“, erklärt <strong>Bessie Fischer-Bohn, bei WISTA Management GmbH zuständig für Human Resources</strong>, die mit ihrem Team die Konferenz organisiert hat. „Die Konferenz bietet Unternehmen, Start-ups und der Wissenschaft eine Plattform, um <i>blind spots</i> bei Diversity-Themen zu schließen, die Teams oft Motivation und Erfolg kosten. Unser Programm liefert konkrete Impulse, wie aus individuellen Unterschieden ein gemeinschaftlicher Fortschritt wird – anhand tiefgehender Lernmöglichkeiten, Inspiration und Austausch mit vielen konkreten Impulsen für den Arbeitsalltag.“</p><p>Zu der kostenfreien Konferenz kamen rund 200 Teilnehmer/innen aus ganz Berlin und darüber hinaus, die u.&nbsp;a. diese Highlights erlebten:</p><ul><li>„<strong>Inklusion als ungenutztes Potenzial“: </strong>Die Influencerin und Aktivistin Beccs Riley (autistisch, nichtbinär, trans und schwerbehindert) zeigte in der Keynote „Talentverschwendung adé!“, dass nur etwa drei Prozent aller Behinderungen von Geburt an bestehen, während über 90 Prozent erst im Laufe des Lebens erworben werden. Riley plädierte dafür, den <i>Walk on eggshells</i> zu beenden und hochqualifizierte Talente sichtbar zu machen. Inklusion müsse als gelebter Unternehmenswert verstanden werden, von dem die gesamte Gesellschaft profitiert.</li><li>„<strong>Versöhnung statt Anklage“:</strong> Die Journalistin und Aktivistin Mo Asumang sprach über Wege aus der Angst und Hilflosigkeit. Sie zeigte auf, wie wir durch innere Veränderung den „Wut-Muskel abtrainieren“ und stattdessen den „Dialog-Muskel“ stärken. In ihrer Keynote beschrieb sie konkrete Schritte für Gelassenheit inmitten von Spannungen.</li></ul><h3>Panel-Talk: Wie Diversity zur Sache aller wird – Prominenter Gast aus der Bundesliga</h3><p>Ein zentrales Thema der Konferenz war die Übertragung von Diversity-Maßnahmen von der Führungsebene auf die gesamte Belegschaft. In einer Panel-Gesprächsrunde diskutierten Mo Asumang und Bessie Fischer-Bohn gemeinsam mit <strong>Christian Arbeit</strong>, dem Geschäftsführer Kommunikation des <strong>1. FC Union Berlin</strong>.</p><p>Union Berlin nimmt hierbei eine Vorreiterrolle im deutschen Profifußball ein: Als erster Verein der Bundesliga (Männer) hat Union jüngst mit der Verpflichtung von <strong>Marie-Louise Eta</strong> ein historisches Zeichen für weibliche Expertise im Trainerstab der höchsten deutschen Spielklasse gesetzt. Christian Arbeit gab Einblicke, wie solche wegweisenden Diversity-Entscheidungen in Teams aufgenommen werden und welche Formeln für den Zusammenhalt in Organisationen wirklich aufgehen.</p><h3>Wirtschaftsfaktor Vielfalt: Diversität als Innovationsmotor</h3><p>Die Relevanz dieser Themen wird durch Wirtschaftsdaten untermauert, wie beispielsweise in der <a href="https://www.mckinsey.de/news/presse/2024-03-06-diversity-matters-even-more" target="_blank" rel="noreferrer">McKinsey-Studie <i>Diversity Matters Even More</i></a>. Demnach haben Unternehmen mit einer hohen Diversität in ihren Führungsteams eine um <strong>39 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit für überdurchschnittliche Profitabilität</strong>.</p><p>Darüber hinaus bot die Konferenz eine Reihe von praxisorientierten Masterclasses an – mit Themen von KI-Ethik bis hin zur Körpersprache – und zeigte damit fundierte und innovative Lernmöglichkeiten für den Arbeitsalltag auf:</p><ul><li><strong>KI und Bias:</strong> Yolanda Rother analysierte, wie Künstliche Intelligenz mit alten, verzerrten Daten bestehende Ungleichheiten fortschreibt. In Live-Demos lernten Teilnehmende, <i>Unconscious Bias</i> in Prompts zu erkennen.</li><li><strong>Inklusive Kommunikation:</strong> Elizabeth Anderson vermittelte Techniken für schwierige Gespräche, in denen „echtes Wachstum stattfindet“. Ihr spielerischer Ansatz zeigte, wie aus Spannung Vertrauen entsteht.</li><li><strong>Körpersprache:</strong> Arvid Nienhaus trainierte mit den Teilnehmenden, wie Haltung und Präsenz gerade in Konfliktsituationen die Kommunikation stabilisieren und Beziehungen festigen können.</li></ul><p class="font-size--s"><a href="https://www.wista.de/diversity" target="_blank" class="icon-arrow-right">www.wista.de/diversity</a></p><h3>Kontakt:</h3><p><strong>Bessie Fischer-Bohn</strong><br>WISTA Management GmbH<br>Rudower Chaussee 17, 12489 Berlin<br><a href="tel:+493063922373" class="icon-phone">+49 30 6392-2373</a><br><a href="#" data-mailto-token="iwehpk6beoydan9xkdjWseopw:za" data-mailto-vector="-4" class="icon-mail-filled">fischer-bohn(at)wista.de</a><br><a href="/" class="icon-web">www.wista.de</a></p>]]></content:encoded><category>Adlershof</category><category>WISTA</category></item><item><title>Adlershof Journal Mai/Juni 2026</title><description>Job sucht Mensch: Wir haben Platz für gute Leute</description><guid isPermaLink="false">news-52613</guid><link>https://www.wista.de/aktuelles/news/adlershof-journal-mai-juni-2026</link><content:encoded><![CDATA[<p>Es scheint, als wären alle auf der Suche. Während vor einiger Zeit ausschließlich von einem Fachkräftemangel die Rede war und der große Schmerz erst noch kommen soll, bemühen sich heute parallel junge Akademiker:innen verzweifelt um einen Berufseinstieg. Adlershof Journal geht der Frage nach, wie Unternehmen und Forschungseinrichtungen im Technologiepark Adlershof trotzdem passende Mitarbeitende finden.</p><p><strong>ESSAY</strong><br><a href="/aktuelles/news/erst-die-arbeit-dann-das-vergnuegen">von Martin Hyun</a>: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen</p><p><strong>IM GESPRÄCH MIT</strong><br><a href="/aktuelles/news/im-gespraech-mit-anne-kazubke">Anne Kazubke</a>, die das Personal beim Sondermaschinenbauer Jonas &amp; Redmann organisiert</p><p><strong>PORTRAIT</strong><br><a href="/aktuelles/news/die-kristallzuechterin">Die Kristallzüchterin</a>: Kathleen Schindler betreut Siliziumeinkristalle beim Heranwachsen</p><p><strong>TITELTHEMA</strong><br><a href="/aktuelles/news/die-zukunft-kann-beginnen">Die Zukunft kann beginnen</a>: Wir werfen einen Blick auf die Ausbildungssituation im Technologiepark</p><p><strong>CAMPUS</strong><br><a href="/aktuelles/news/wo-arbeit-endet-und-aerger-beginnt">Wo Arbeit endet und Ärger beginnt</a>: Psychologin Heidi Mauersberger forscht zu Konflikten am Arbeitsplatz</p><p><strong>NACHGEFRAGT</strong><br><a href="/aktuelles/news/guter-empfang">Guter Empfang</a>: Angela Ryll begleitete bei SENTECH Instruments die Geschichte des Technologieparks seit Anbeginn</p><p><strong>NETZWERK</strong><br><a href="/aktuelles/news/rueckenwind-durch-karriereplanung">Rückenwind durch Karriereplanung</a>: Das Förderprogramm „workhier!“ bietet internationalen Studierenden das nötige Rüstzeug</p><p><strong>UNTERNEHMEN</strong><br><a href="/aktuelles/news/zwischen-adlershof-und-breslau">Pragmatic Software</a>: NetworkedAssets pendelt zwischen Adlershof und Breslau</p><p><strong>EINBLICKE</strong><br><a href="/aktuelles/news/nachhaltig-wie-wista-conventions-seine-eventarbeit-neu-organisiert">Nachhaltig</a>: Wie WISTA Conventions seine Eventarbeit neu organisiert</p><p><strong>MEDIEN</strong><br><a href="/aktuelles/news/mittelfristig-wird-es-premium-synchron-geben">„Mittelfristig wird es Premium-Synchron geben“</a>: TV+Synchron-Geschäftsführerin Jenny Buch über die Zukunft der Branche</p><p><strong>GASTRONOMIE</strong><br><a href="/aktuelles/news/bowls-bagel-burger">Bowls, Bagel, Burger</a>: Adlershof isst international</p>]]></content:encoded><category>Adlershof</category><category>WISTA</category><enclosure url="https://www.wista.de/fileadmin/user_upload/downloads/journal/Adlershof-Journal_2026-Mai-Juni.pdf" type="pdf" length="3083148" /></item><item><title>Im Gespräch mit Anne Kazubke</title><description>Die Personalleiterin beim Sonder­maschinen­bauer Jonas &amp; Redmann unterstützt Mitarbeitende in ihrer Entwicklung</description><guid isPermaLink="false">news-52611</guid><link>https://www.wista.de/aktuelles/news/im-gespraech-mit-anne-kazubke</link><content:encoded><![CDATA[<p><i>Der international agierende Sondermaschinenbauer Jonas &amp; Redmann benötigt ein breites Spektrum an Fach- und Führungskräften. Dazu zählen insbesondere Ingenieurinnen und Ingenieure im Bereich Maschinenbau, Elektrotechnik und Automatisierungstechnik, Softwareentwicklerinnen, Roboterprogrammierer, Konstrukteurinnen sowie Personal mit mechanischem und elektrischem Schwerpunkt in der Montage, der Inbetriebnahme und im Service. Dazu kommen Mitarbeitende im Projektmanagement, Einkauf, Vertrieb und in der Administration. Wir haben mit Personalleiterin Anne Kazubke zu ihren Strategien bei der Talentgewinnung und -bindung gesprochen.</i></p><h4>Adlershof Journal: Über welche Wege und Kanäle gewinnen Sie Fachkräfte?</h4><p><strong>Anne Kazubke:</strong> Wir verfolgen bewusst einen ganzheitlichen Ansatz, der digitale Kanäle wie LinkedIn, Stepstone oder unsere Karriereseite ebenso einbezieht wie persönliche Empfehlungen und den direkten Austausch auf Messen oder im Rahmen von Hochschulkooperationen. Der Fachkräftemangel stellt uns vor Herausforderungen. Insbesondere bei hochspezialisierten Profilen sind Bewerbungen mit passenden Qualifikationen und Erfahrungen rar. Auch die Besetzung unserer Ausbildungsplätze gestaltet sich zunehmend schwierig. Hier möchten wir zukünftig in den direkten Austausch mit den Schulen in der Region treten. Wir müssen noch aktiver auf potenzielle Kandidierende zugehen und gleichzeitig als Arbeitgeber überzeugen – fachlich, aber auch menschlich.</p><h4>Welche Rolle spielen Aus- und Weiterbildung in Ihrer Personalstrategie?</h4><p>Sie spielen eine sehr große Rolle. Wir sehen Ausbildung nicht nur als Nachwuchssicherung, sondern auch als Investition in die Zukunft. Wir haben bereits über 100 Auszubildende erfolgreich begleitet. Unser erster Auszubildender ist bis heute ein wertvoller Teil des Unternehmens und hat sich durch seine Leistung und sein Engagement zu einer leitenden Führungsperson weiterentwickelt. Insgesamt freuen wir uns darüber, dass ein Teil unserer heutigen Fach- und Führungskräfte einmal als Auszubildende oder Jungfacharbeitende bei uns angefangen haben. Die Weiterentwicklung der Mitarbeitenden ist uns ein Anliegen – sei es fachlich, persönlich oder in Richtung Führung. Das wird aktiv und individuell gefördert, weil wir überzeugt sind: Wer sich entwickeln kann, bleibt auch gerne.</p><h4>Wie sieht bei Ihnen das Onboarding aus?</h4><p>Der erste Eindruck zählt – und zwar in beide Richtungen. Deshalb ist uns ein gutes Onboarding sehr wichtig. Bereits vor dem ersten Arbeitstag sorgen wir für gute Orientierung, begleiten neue Mitarbeitende in den ersten Wochen durch einen klar definierten Einarbeitungsplan, ergänzende Schulungen und persönliche Ansprechpartner:innen. Während der ersten Monate schauen die Vorgesetzen gemeinsam mit dem Bereich Human Resources, was gut läuft und wo wir unterstützen können.</p><h4>Wer passt in Ihr Team?</h4><p>Für uns steht bei der Auswahl von Mitarbeitenden immer die Persönlichkeit im Mittelpunkt: Wir suchen Menschen, die sich für Technik begeistern, die Lust haben, Dinge mitzugestalten, und die gemeinsam mit uns an zukunftsfähigen Prozessen arbeiten möchten. Herkunft, Geschlecht oder andere personenbezogene Eigenschaften spielen dabei keine Rolle. Bei uns arbeiten Menschen aus knapp 30 verschiedenen Herkunftsländern zusammen. Diese unterschiedlichen Perspektiven und Erfahrungen sind für uns ein messbarer Gewinn – sie machen uns kreativer, innovativer und letztlich auch erfolgreicher. Im Rahmen unserer internationalen Kundenbeziehungen können wir eine Vielzahl von Sprachen auf einem muttersprachlichen Niveau bedienen.</p><h4>Was sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten Faktoren, damit Mitarbeitende langfristig bleiben?</h4><p>Am Ende sind es oft die einfachen Dinge: interessante Aufgaben, Entwicklungsmöglichkeiten, ein respektvoller Umgang – und das Gefühl, wirklich Teil eines Teams zu sein. Genauso wichtig ist uns aber auch, dass sich jede und jeder einbringen kann. Die Meinung zählt bei uns, gute Vorschläge finden Gehör. Dieses Mitgestalten ist für viele ein entscheidender Faktor, um sich langfristig mit dem Unternehmen zu identifizieren.</p><p>Als Familienunternehmen spielt die Unternehmenskultur für uns eine zentrale Rolle. Wir denken langfristig, setzen auf Vertrauen. Dazu gehören für uns auch offene Türen – bis hin zur Geschäftsführung – und bewusst keine starren Hierarchien. Gleichzeitig zeigt sich unsere langfristige Ausrichtung auch darin, dass bereits die nächste Generation in den Startlöchern steht: Mit Alina Jonas ist die Tochter von Geschäftsführer Stefan Jonas inzwischen mit an Bord.</p><p><i>Peggy Mory für </i><a href="https://www.adlershof.de/adlershof-journal/aktuelle-ausgabe" target="_blank" title="Zum aktuellen Adlershof Journal"><i>Adlershof Journal</i></a></p>
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<p><a href="https://www.jonas-redmann.com/" target="_blank" class="icon-arrow-right" rel="noreferrer">Jonas &amp; Redmann – Sondermaschinenbau aus Berlin</a></p>]]></content:encoded><category>Adlershof</category><category>WISTA</category></item><item><title>Die Kristallzüchterin</title><description>Kathleen Schindler arbeitet an der Herstellung technologischer Kristalle</description><guid isPermaLink="false">news-52610</guid><link>https://www.wista.de/aktuelles/news/die-kristallzuechterin</link><content:encoded><![CDATA[<p>Es ist, wie sie sagt, die Freude am Handwerklichen, die sie antreibt. Der Reiz, etwas herzustellen. Die Faszination des Materials. Das war so in ihrer Zeit am Museum für Naturkunde Berlin, wo sie mit Probesubstanzen arbeitete, die aus Fossilien gewonnen worden waren. Das ist jetzt in Adlershof nicht anders, wo sie Kristalle beim allmählichen Heranwachsen unter kontrollierten Bedingungen betreut.</p><p>Vor fast drei Jahren hat Kathleen Schindler die Stelle als technische Mitarbeiterin am Leibniz-Institut für Kristallzüchtung (IKZ) angetreten. Gelangweilt hat sie sich bisher nie. Im Gegenteil: „Ich lerne immer wieder etwas Neues.“ Derzeit arbeitet sie in der Halbleiterproduktion. Hier entstehen aus einer Siliziumschmelze hochwertige Siliziumeinkristalle, die extern bei weiteren Partnern in mehreren Schritten zu Bauelementen für Sensoren, Mikrochips und andere elektronische Anwendungen verarbeitet werden.</p><p>Zur Kristallzüchtung kam sie eher indirekt. Der Vater Physiker, sie selbst war als Schülerin fasziniert vom naturwissenschaftlichen Unterricht – so schien der Weg in die Welt der MINT-Fächer vorgezeichnet. Ursprünglich hat Schindler Geowissenschaften studiert und sich dabei mit natürlichen Materialien beschäftigt. Als Laborantin im Naturkundemuseum war sie anschließend an der Analyse stabiler Isotope beteiligt, die dem Material von Knochen aus der Frühgeschichte der Erde entstammten. Solche stabilen Isotope bieten Anhaltspunkte, anhand derer sich Erkenntnisse über die Lebensumstände urzeitlicher Geschöpfe gewinnen lassen, über ihre Ernährungsgewohnheiten, auch über die klimatischen Bedingungen, denen sie ausgesetzt waren. Das IKZ lernte sie in der „Langen Nacht der Wissenschaften“ kennen – und entdeckte ein Arbeitsfeld, das sie bis heute fasziniert.</p><p>In ihrem Alltag geht es vor allem darum, den Kristallen beim Wachsen zu helfen – und das klingt einfacher, als es ist. Alles muss genau passen: die Temperatur, die Geschwindigkeit und der Ablauf insgesamt. Schon kleine Veränderungen können dafür sorgen, dass der Kristall nicht so wächst, wie er soll.</p><p>Ein Verfahren, mit dem sie arbeitet, ist das sogenannte Float-Zone-Verfahren. Dabei wird ein Siliziumstab an einer kleinen Stelle erhitzt, sodass dort etwas schmilzt. Diese flüssige Stelle wandert langsam am Stab entlang und dahinter entsteht Stück für Stück ein neuer Kristall. Das passiert nicht schnell, sondern ganz ruhig und gleichmäßig – oft über mehrere Stunden.</p><p>Während dieser Zeit muss Schindler den Prozess ständig im Blick behalten. Sie kontrolliert die Einstellungen, beobachtet den Verlauf und greift ein, wenn etwas nicht stimmt. Dabei braucht sie vor allem Geduld, Konzentration und ein gutes Gefühl dafür, wie sich der Prozess entwickelt.</p><p>Was den Beruf besonders macht, ist die Mischung aus Technik und praktischem Arbeiten. Es wird mit Maschinen gearbeitet, aber gleichzeitig auch sehr nah am Material. Vieles wird mit der Zeit durch Erfahrung erlernt – zum Beispiel, wann etwas „richtig läuft“ und wann nicht.</p><p>Das IKZ gilt als europäischer Leuchtturm auf dem Feld der Erforschung und Erzeugung technologischer Kristalle. Seine Produkte sind vielseitig verwendbar; sie leiten Wärme oder Elektrizität, bündeln Laserlicht, reflektieren Ultraschall. Vielseitig ist auch das Kompetenzspektrum des Instituts, das zunehmend an Attraktivität für den wissenschaftlichen Nachwuchs gewinnt. In den vergangenen Jahren hat das IKZ seine Anzahl an angebotenen Doktorandenstellen immer weiter ausgebaut. Derzeit sind hier rund dreißig Dissertationen über Themen aus dem Bereich der Kristallforschung und -entwicklung in Arbeit.</p><p><i>Dr. Winfried Dolderer für </i><a href="https://www.adlershof.de/adlershof-journal/aktuelle-ausgabe" target="_blank" title="Zum aktuellen Adlershof Journal"><i>Adlershof Journal</i></a></p>
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<p><a href="https://www.ikz-berlin.de/" target="_blank" class="icon-arrow-right" rel="noreferrer">Leibniz-Institut für Kristallzüchtung (IKZ)</a></p>]]></content:encoded><category>Adlershof</category><category>WISTA</category></item><item><title>Die Zukunft kann beginnen</title><description>Wir werfen einen Blick auf die Ausbildungssituation im Technologiepark</description><guid isPermaLink="false">news-52609</guid><link>https://www.wista.de/aktuelles/news/die-zukunft-kann-beginnen</link><content:encoded><![CDATA[<p><i>Die Ausbildungssituation in Deutschland ist angespannt: Betriebe berichten von unbesetzten Lehrstellen und einem spürbaren Mangel an Auszubildenden, während gleichzeitig nicht alle Jugendlichen einen passenden Ausbildungsplatz finden. Wie starten junge Menschen im Technologiepark in ihre Karriere und wie sichern sich die Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen qualifizierten Nachwuchs? Wir haben nachgefragt.</i></p><h3>Chantal Kirschner</h3><p><strong>Chemielaborantin mit Anschlussvertrag</strong></p><p><strong>Wo? Humboldt-Universität zu Berlin (HU):</strong><br><strong>Die HU hat derzeit 62 Auszubildende, davon sind 16 überwiegend in Adlershof beschäftigt, die anderen zeitweise. In Adlershof werden Industriemechaniker:innen in der Fachrichtung Feingerätebau sowie Chemielaborant:innen ausgebildet.</strong></p><h4>Wie sind Sie auf die Ausbildung aufmerksam geworden?</h4><p>Vor der dreijährigen Ausbildung habe ich im Bereich Lebensmitteltechnologie ein Studium an der Technischen Universität Berlin (TU) begonnen. Als das Studium für mich nicht funktionierte, habe ich mich nach einer Ausbildung umgesehen. Die Erzählungen einer Bekannten klangen nach einem abwechslungsreichen, spannenden und passenden Beruf, also ging ich auf Ausbildungssuche.</p><h4>Was begeisterte Sie an Ihrer Ausbildung?</h4><p>Die Abwechslung. Ich habe eine vielseitige Laborausbildung erhalten und kann in vielen verschiedenen Bereichen wie Forschung, Qualitätssicherung, Industrie und weiteren arbeiten. Außerdem mag ich allgemein an dem Beruf das konzentrierte Arbeiten, die wiederholenden Tätigkeiten, da es fast eine beruhigende Wirkung haben kann.</p><h4>Was machen Sie jetzt?</h4><p>Nach meinem erfolgreichen Bestehen der Ausbildung habe ich einen Anschlussvertrag für ein Jahr von der HU bekommen: Ich arbeite in der Forschungsgruppe Hybride Bauelemente von Emil List-Kratochvil und betreue mit meinen Kolleg:innen den Laboralltag, wo wir die Sicherheit gewährleisten. Nach dem Jahr geht es höchstwahrscheinlich in Adlershof weiter, jedoch bei einer anderen Firma.</p><h4>Sind Sie mit anderen Auszubildenden im Technologiepark vernetzt?</h4><p>Auch nach meiner Ausbildung bleibe ich mit den Azubis aus meinem Jahrgang in Kontakt. Speziell die Chemielaborant:innen sind durch das Zutun unserer Ausbilderin untereinander gut verknüpft, ebenso gut sind wir den Humboldt-Industriemechaniker:innen verbunden.</p><h4>Gibt es etwas, was Sie sich hier an Unterstützung wünschen würden?</h4><p>Nein, unsere Ausbilderin ist sehr darum bemüht, dass wir die bestmögliche Ausbildung bekommen und ebenfalls nach erfolgreicher Ausbildung möglichst an der HU bleiben können. Auch Professor List-Kratochvil ist sehr darum bemüht, alle seine Mitarbeitenden mit befristeten Verträgen weiterzuempfehlen und zu unterstützen.</p><p><a href="https://www.hyd.iris-adlershof.de/" target="_blank" class="icon-arrow-right" rel="noreferrer">Hybrid Devices Group von Prof. Emil List Kratochvil</a></p><p><a href="https://www.hu-berlin.de/universitaet/arbeiten-an-der-hu/ausbildung/ueberblick" target="_blank" class="icon-arrow-right" rel="noreferrer">Ausbildung an der Humboldt-Universität zu Berlin</a></p><p>–––––</p><h3>Till Schäfer</h3><p><strong>Chemielaborant, 3. Lehrjahr</strong></p><p><strong>Wo? Landeslabor Berlin-Brandenburg (LLBB):</strong><br><strong>aktuell sechs Auszubildende als Chemielaborant:in und Fachinformatiker:in sowie zehn Berufspraktikant/innen</strong></p><h4>Wie sind sie auf die Ausbildung aufmerksam geworden?</h4><p>Ich habe infolge des berufsbildenden Unterrichts an meiner Schule und in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit meinen Ausbildungsplatz gefunden.</p><h4>Was begeistert Sie an Ihrer Ausbildung?</h4><p>Zum einen begeistert mich die Chemie an sich. Diese Ausbildung ermöglicht es mir, viel über die Chemie, ihre Prozesse und ihre Zusammenhänge in der Natur zu lernen. Zudem lerne ich viel über die Herstellung und Analyse verschiedener Chemikalien. Speziell an meiner Ausbildung am Landeslabor Berlin-Brandenburg begeistern mich Einblicke in den Verbraucherschutz, vor allem in Bezug auf Lebensmittel, Gewässer und Bedarfsgegenstände. Zu analysieren, ob eine Tablette die richtige Menge an Wirkstoff enthält oder Kinderschminke giftige Farbstoffe, ist für mich ungemein interessant.</p><h4>Wie geht es weiter? Welche Pläne haben Sie nach der Ausbildung?</h4><p>Zurzeit ist mein Plan, ein Jahr lang weiter am Landeslabor zu arbeiten, um für ein anschließendes Chemiestudium zu sparen.</p><h4>Sind Sie mit anderen Auszubildenden im Technologiepark vernetzt?</h4><p>Ich bin mit den Chemielaborant:innen meines Jahrgangs gut vernetzt. Hier im Technologiepark wären das zum Beispiel die Auszubildenden der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung.</p><p><a href="https://www.landeslabor.berlin-brandenburg.de/sixcms/detail.php/116111" target="_blank" class="icon-arrow-right" rel="noreferrer">Ausbildung am Landeslabor Berlin-Brandenburg (LLBB)</a></p><p>–––––</p><h3>Zoé Summer Krüger</h3><p><strong>Zerspanungsmechanikerin, 1. Lehrjahr</strong></p><p><strong>Wo? Ahlberg Metalltechnik GmbH:</strong><br><strong>aktuell 19 Auszubildende als Werkzeugmechaniker:innen, Zerspanungsmechaniker:innen, Industriemechaniker:innen, Industriekaufmann/-frau, Mechatroniker:innen, Fachkraft für Lagerlogistik</strong></p><h4>Wie sind sie auf die Ausbildung aufmerksam geworden?</h4><p>Ich habe 2023 mit meiner damaligen Klasse die Ausbildungsmesse Kick &amp; Work besucht. Zufällig habe ich dort Ahlberg entdeckt. Das passte, denn ich wollte schon immer ins Handwerk.</p><h4>Was begeistert Sie an Ihrer Ausbildung?</h4><p>Mich begeistert, dass ich viel Neues lerne und mich fachlich weiterentwickele. Ich finde es motivierend, mit der Zeit immer selbstständiger arbeiten zu können.</p><h4>Wie geht es weiter? Welche Pläne haben Sie nach der Ausbildung?</h4><p>Ich werde wahrscheinlich bei Ahlberg bleiben und dort Erfahrungen sammeln. Vermutlich werde ich dann noch eine zweite Ausbildung beginnen, um mein Wissen zu erweitern.</p><h4>Findet nur Ihr Berufsleben in Adlershof statt oder nutzen Sie auch andere Einrichtungen?</h4><p>Nein, ich arbeite nur hier. Ich bin Leistungssportlerin und trainiere in einem anderen Teil von Berlin.</p><p><a href="https://www.ahlberg-metalltechnik.de/karriere/ausbildung.html" target="_blank" class="icon-arrow-right" rel="noreferrer">Ausbildung bei Ahlberg Metalltechnik</a></p><p>–––––</p><h3>Maurice Bitte</h3><p><strong>Zerspanungsmechaniker/Fräsmaschinensysteme</strong></p><p><strong>Wo? Astro- und Feinwerktechnik Adlershof GmbH:</strong><br><strong>Aktuell zwei Auszubildende, ausgebildet werden die Berufe Industriemechaniker:in und Zerspanungsmechaniker:in.</strong></p><h4>Wie sind Sie auf die Ausbildung aufmerksam geworden?</h4><p>Ich bin durch meinen Lehrer auf die Ausbildung aufmerksam geworden. Er hat uns kurz vor dem Abschluss auf den Technologiepark hingewiesen. Außerdem war ich auf eine ansprechende Anzeige im Internet gestoßen.</p><h4>Was begeistert Sie an der Ausbildung?</h4><p>Mich begeistert, dass ich lernen darf, wie sich mithilfe computergesteuerter Maschinen hochpräzise Teile für die Raumfahrt mit einer Genauigkeit von bis zu 0,01&nbsp;mm herstellen lassen.</p><h4>Wie geht es weiter? Welche Pläne haben Sie nach der Ausbildung?</h4><p>Da ich von meiner Firma nach dem Ausbildungsabschluss übernommen wurde und mir die Tätigkeiten und das Arbeitsklima sehr gefallen, möchte ich meine Fähigkeiten bei Astro gerne ausbauen.</p><h4>Findet nur Ihr Berufsleben in Adlershof statt oder nutzen Sie auch andere Einrichtungen?</h4><p>Aktuell findet nur mein Berufsleben in Adlershof statt, aber ich gehe manchmal hier in der Speisemanufaktur essen.</p><p><a href="https://www.astrofein.com/karriere-luft-raumfahrttechnik/" target="_blank" class="icon-arrow-right" rel="noreferrer">Karriere bei der Astro- und Feinwerktechnik Adlershof GmbH</a></p><p>–––––</p><h3>Annika Teuffert</h3><p><strong>Chemielaborantin, 3. Lehrjahr</strong></p><p><strong>Wo? Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM):</strong><br><strong>34 Auszubildende werden in neun Berufen ausgebildet, unter anderem als Industriemechaniker:in, Anlagenmechaniker:in, Werkstoffprüfer:in.</strong></p><h4>Wie sind Sie auf die Ausbildung aufmerksam geworden?</h4><p>Schon in der Schule hat mir der Chemieunterricht viel Spaß gemacht, deshalb habe ich das Fach als Leistungskurs gewählt. Nach dem Abitur wollte ich möglichst schnell praktisch arbeiten. In den Ferien nahm ich am Programm „Uni auf Probe“ der Freien Universität Berlin (FU) teil und konnte in ein Chemiestudium hineinschnuppern. Vormittags besuchten wir Vorlesungen, nachmittags arbeiteten wir im Labor. Die Vorlesungen waren weniger mein Ding, aber die praktische Arbeit hat mir sehr gefallen. Dadurch bin ich auf den Laborberuf aufmerksam geworden. Anschließend machte ich noch ein einwöchiges Praktikum als Chemielaborantin in Adlershof. Das hat mich endgültig überzeugt, sodass ich mich bei mehreren Instituten beworben und mich schließlich für die BAM entschieden habe.</p><h4>Was begeistert Sie an Ihrer Ausbildung?</h4><p>Besonders gefällt mir die duale Ausbildung. In der Berufs- schule lerne ich die theoretischen Grundlagen zu den Methoden, die im Labor angewendet werden. Dieses Zusammenspiel von Theorie und Praxis finde ich sehr spannend. In der Grundausbildung lernen wir teilweise auch noch ältere Methoden und sehen, wie sich die Labortechnik weiterentwickelt hat. Heute werden viele Arbeitsschritte automatisiert erledigt. Außerdem merke ich, wie ich im Laufe der Ausbildung immer selbstständiger geworden bin und die Abläufe im Labor besser verstehe.</p><h4>Wie geht es weiter? Welche Pläne haben Sie nach der Ausbildung?</h4><p>Ich werde meine Ausbildung bereits in diesem Sommer vorzeitig abschließen und hoffe zunächst auf eine Übernahme. Danach könnte ich noch die Prüfung zur Chemisch-Technischen Assistentin machen. Außerdem interessiert mich ein Erasmus+-Praktikum, bei dem ich drei Monate in einem Labor im europäischen Ausland arbeiten würde. So könnte ich internationale Erfahrungen sammeln und mein Englisch verbessern. Im Moment halte ich mir noch verschiedene Möglichkeiten offen.</p><h4>Sind Sie mit anderen Auszubildenden im Technologiepark vernetzt?</h4><p>Ja. Unsere Ausbildung ist eine Verbundausbildung mit Einrichtungen wie der TU Berlin, HU und FU. Das erste Ausbildungsjahr findet größtenteils im Ausbildungslabor der FU statt. Dort waren wir anfangs etwa 30 Auszubildende zusammen, sodass ich viele Kontakte knüpfen konnte. Ich habe dort auch eine kleine Freundesgruppe gefunden.</p><p><a href="https://www.bam.de/Navigation/DE/Ueber-die-BAM/Jobs-und-Karriere/Ausbildung/ausbildung.html" target="_blank" class="icon-arrow-right" rel="noreferrer">Ausbildung bei der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM)</a></p>
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<h3>Auszubildende im Technologiepark Adlershof und Wachstumsgebiet</h3><figure class="table"><table style="border-style:none;" class="contenttable"><thead><tr><th style="background-color:hsl(0, 0%, 90%);border-color:hsl(0, 0%, 80%);border-width:2px;padding:0cm 5.4pt;vertical-align:top;">Auszubildende</th><th style="background-color:hsl(0, 0%, 90%);border-color:hsl(0, 0%, 80%);border-width:2px;padding:0cm 5.4pt;vertical-align:top;"><p class="text-end">2024</p></th><th style="background-color:hsl(0, 0%, 90%);border-color:hsl(0, 0%, 80%);border-width:2px;padding:0cm 5.4pt;vertical-align:top;"><p class="text-end">2025</p></th><th style="background-color:hsl(0, 0%, 90%);border-color:hsl(0, 0%, 80%);border-width:2px;padding:0cm 5.4pt;vertical-align:top;"><p class="text-end">Veränderung</p></th></tr></thead><tbody><tr><td style="border-bottom-style:none;border-color:hsl(0, 0%, 80%);border-left-style:solid;border-right-style:solid;border-top-style:solid;border-width:2px;padding:0cm 5.4pt;vertical-align:top;"><strong>Kerngebiet</strong></td><td style="border-color:hsl(0, 0%, 80%);border-width:2px;padding:0cm 5.4pt;vertical-align:top;"><p class="text-end">389</p></td><td style="border-color:hsl(0, 0%, 80%);border-width:2px;padding:0cm 5.4pt;vertical-align:top;"><p class="text-end">398</p></td><td style="border-color:hsl(0, 0%, 80%);border-width:2px;padding:0cm 5.4pt;vertical-align:top;"><p class="text-end">+9</p></td></tr><tr><td style="border-bottom-width:0;border-color:hsl(0, 0%, 80%);border-left-width:2px;border-right-width:2px;border-top-width:0;padding:0cm 5.4pt;vertical-align:top;">Davon: Unternehmen</td><td style="border-color:hsl(0, 0%, 80%);border-width:2px;padding:0cm 5.4pt;vertical-align:top;"><p class="text-end">339</p></td><td style="border-color:hsl(0, 0%, 80%);border-width:2px;padding:0cm 5.4pt;vertical-align:top;"><p class="text-end">340</p></td><td style="border-color:hsl(0, 0%, 80%);border-width:2px;padding:0cm 5.4pt;vertical-align:top;"><p class="text-end">+1</p></td></tr><tr><td style="border-bottom-style:solid;border-color:hsl(0, 0%, 80%);border-left-style:solid;border-right-style:solid;border-top-style:none;border-width:2px;padding:0cm 5.4pt;vertical-align:top;">Davon: Forschung &amp; Lehre</td><td style="border-color:hsl(0, 0%, 80%);border-width:2px;padding:0cm 5.4pt;vertical-align:top;"><p class="text-end">50</p></td><td style="border-color:hsl(0, 0%, 80%);border-width:2px;padding:0cm 5.4pt;vertical-align:top;"><p class="text-end">58</p></td><td style="border-color:hsl(0, 0%, 80%);border-width:2px;padding:0cm 5.4pt;vertical-align:top;"><p class="text-end">+8</p></td></tr><tr><td style="border-color:hsl(0, 0%, 80%);border-width:2px;padding:0cm 5.4pt;vertical-align:top;"><strong>Medienstadt</strong></td><td style="border-color:hsl(0, 0%, 80%);border-width:2px;padding:0cm 5.4pt;vertical-align:top;"><p class="text-end">94</p></td><td style="border-color:hsl(0, 0%, 80%);border-width:2px;padding:0cm 5.4pt;vertical-align:top;"><p class="text-end">85</p></td><td style="border-color:hsl(0, 0%, 80%);border-width:2px;padding:0cm 5.4pt;vertical-align:top;"><p class="text-end">-9</p></td></tr><tr><td style="border-color:hsl(0, 0%, 80%);border-width:2px;padding:0cm 5.4pt;vertical-align:top;"><strong>Wachstumsgebiet</strong></td><td style="border-color:hsl(0, 0%, 80%);border-width:2px;padding:0cm 5.4pt;vertical-align:top;"><p class="text-end">446</p></td><td style="border-color:hsl(0, 0%, 80%);border-width:2px;padding:0cm 5.4pt;vertical-align:top;"><p class="text-end">430</p></td><td style="border-color:hsl(0, 0%, 80%);border-width:2px;padding:0cm 5.4pt;vertical-align:top;"><p class="text-end">-16</p></td></tr><tr><td style="border-color:hsl(0, 0%, 80%);border-width:2px;padding:0cm 5.4pt;vertical-align:top;"><strong>Insgesamt</strong></td><td style="border-color:hsl(0, 0%, 80%);border-width:2px;padding:0cm 5.4pt;vertical-align:top;"><p class="text-end">929</p></td><td style="border-color:hsl(0, 0%, 80%);border-width:2px;padding:0cm 5.4pt;vertical-align:top;"><p class="text-end">913</p></td><td style="border-color:hsl(0, 0%, 80%);border-width:2px;padding:0cm 5.4pt;vertical-align:top;"><p class="text-end">-16</p></td></tr></tbody></table></figure>&nbsp;
<p><i>Chris Löwer für </i><a href="https://www.adlershof.de/adlershof-journal/aktuelle-ausgabe" target="_blank" title="Zum aktuellen Adlershof Journal"><i>Adlershof Journal</i></a></p>]]></content:encoded><category>Adlershof</category><category>WISTA</category></item><item><title>Beziehungsarbeit</title><description>Wie das ST3AM-Community-Management Innovations­gemeinschaften aufbaut</description><guid isPermaLink="false">news-52616</guid><link>https://www.wista.de/aktuelles/news/beziehungsarbeit</link><content:encoded><![CDATA[<p>Wer die ST3AM-Workspaces betritt, wird sofort eingenommen von den hellen, warm gestalteten Räumlichkeiten. Ein Ort, der konzentrierte Arbeit möglich macht – und spontane Begegnungen befördert. Doch für die WISTA-Mitarbeitenden Elizabeth „Liz“ Anderson und Lucas Todesco geht es um mehr als eine angenehme Arbeitsumgebung.</p><p>Die beiden sind fürs Community Management tätig in den ST3AM-Arbeitswelten, die es zweimal in Berlin gibt: im Technologiepark Adlershof und im Ludwig Erhard Haus in Charlottenburg mit dem New Work ST3AM by IHK &amp; WISTA. Ihr Job besteht nicht nur darin, Räume zu organisieren oder Mieterinnen und Mieter zu betreuen. Sie versuchen, etwas aufzubauen, das sich nur schwer planen lässt: eine funktionierende Innovationsgemeinschaft, in der Menschen aus unterschiedlichen Branchen und mit verschiedenen Perspektiven zusammenkommen und dabei auf Gedanken stoßen, auf die sie allein vielleicht nie gekommen wären. Dass Anderson und Todesco heute genau diese Aufgabe haben, ist kein Zufall. Auch wenn ihre Wege dorthin recht unterschiedlich waren.</p><p>Anderson stammt aus den USA und lebt seit rund 15 Jahren in Deutschland. Lange arbeitete sie als Lehrerin für Englisch und Geschichte. Erst später wechselte sie in die Unternehmenskommunikation. Dort stellte sie fest, was ihr eigentlich am meisten Spaß macht: Menschen miteinander zu verbinden. „Ich habe gemerkt, dass ich es liebe, interne Netzwerke aufzubauen und Verbindungen zu schaffen“, sagt sie. „Beziehungen waren schon immer mein Ding.“</p><p>Todesco kam aus Brasilien zum Studium nach Deutschland und blieb schließlich in Berlin. Seine Karriere begann in der Start-up-Szene. Neben seiner eigentlichen Arbeit übernahm er immer häufiger Aufgaben rund um Events, Onboarding und Unternehmenskultur. Irgendwann wurde daraus eine eigene Rolle: People Experience Manager. „Es ging um alles, was definiert, wie sich Arbeiten in einem Unternehmen anfühlt“, sagt Todesco. Später wechselte er in die Welt der Coworking-Spaces. In Adlershof ergab sich schließlich die Möglichkeit, diesen Ansatz auf die nächste Ebene zu heben – von der Unternehmenskultur einzelner Firmen hin zu einer Community aus vielen verschiedenen Einrichtungen.</p><p>Bei ST3AM steht genau diese Gemeinschaft im Mittelpunkt. Die Räume bilden den Rahmen. Entscheidend ist, wie Menschen darin zusammenarbeiten.</p><p>Anderson interessiert sich besonders für Kommunikation und Zusammenarbeit. Schon kleine Veränderungen, sagt sie, können Teams beeinflussen. Ein Beispiel: Statt auf eine Idee reflexartig mit einem „aber“ zu reagieren, ist es möglich, „gleichzeitig“ zu sagen. Der Inhalt bleibt ähnlich, doch die Wirkung verändert sich. Die Idee wird nicht blockiert, sondern weitergeführt. „Solche kleinen Methoden helfen Teams, besser zusammenzuarbeiten“, sagt Anderson.</p><p>Hilfreich sind auch sogenannte Nudges – kleine Impulse, die Verhalten in eine bestimmte Richtung lenken. Die Idee stammt aus der Verhaltensökonomie. Übertragen auf Arbeitsräume bedeutet das: Situationen so zu gestalten, dass Zusammenarbeit fast automatisch entsteht.</p><p>Das Grundkonzept ist an beiden Standorten gleich. Trotzdem unterscheiden sich die Orte deutlich – vor allem durch ihr Umfeld. Adlershof gilt als einer der größten Wissenschafts- und Technologieparks Deutschlands. Die Humboldt-Universität zu Berlin, Forschungsinstitute und technologieorientierte Start-ups prägen die Umgebung. Hier geht es um Ausprobieren, Entwicklung, den Bau von Prototypen. Zwei Makerspaces bieten Raum für genau solche Projekte. New Work ST3AM by IHK &amp; WISTA in Charlottenburg hat eine andere Perspektive. Dort treffen Gründerinnen und Gründer stärker auf wirtschaftliche Netzwerke, Verbände oder politische Akteure.</p><p>Trotz dieser Unterschiede folgen beide Orte denselben fünf Prinzipien: Fokus, Kollaboration, Wohlbefinden, Prototyping sowie Lernen und Wachstum. Sie bilden gewissermaßen die Struktur.</p><p>„Wir wollen nicht, dass jemand hierherkommt, den Laptop aufklappt, arbeitet und wieder nach Hause geht“, sagt Todesco. Deshalb entwickeln Anderson und Todesco Formate, die Begegnungen ermöglichen: Workshops, Netzwerkveranstaltungen oder gemeinsame Community-Lunches. Momente also, in denen Menschen ins Gespräch kommen, ohne dass daraus sofort ein Projekt entstehen muss. Eine weitere Idee sind sogenannte Challenges.</p><p>Mehrere Unternehmen arbeiten gemeinsam an neuen Ansätzen – nicht unbedingt mit dem Ziel eines fertigen Produkts, sondern um kreatives Denken anzustoßen. „In unserer Gesellschaft sind viele Menschen sehr risikoavers“, sagt Anderson. Eine Community aufzubauen, bedeutet deshalb auch, Vertrauen zu schaffen.</p><p><i>Rico Bigelmann für </i><a href="/aktuelles/potenzial" title="Zum WISTA-Magazin Potenzial"><i>Potenzial</i></a></p>
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<p><a href="/immobilien/wista-arbeitswelten" class="icon-arrow-right">ST3AM Arbeitswelten - WISTA Management GmbH</a></p>]]></content:encoded><category>Adlershof</category><category>Charlottenburg</category><category>WISTA</category><enclosure url="https://www.wista.de/fileadmin/user_upload/downloads/potenzial/Potenzial_Arbeitsmarkt_2026-3.pdf" type="pdf" length="1151155" /></item><item><title>»Menschen unterstützen Projekte besser, wenn sie intrinsisch motiviert sind«</title><description>Im Gespräch mit Beccs Riley, Sensitivity Berater:in, Vorstand des Kollektivs Minzgespinst und Student:in der Wirtschafts­wissenschaften</description><guid isPermaLink="false">news-52615</guid><link>https://www.wista.de/aktuelles/news/menschen-unterstuetzen-projekte-besser-wenn-sie-intrinsisch-motiviert-sind</link><content:encoded><![CDATA[<h4>Warum ist Ihnen persönlich Diversität so wichtig?</h4><p><strong>Beccs Riley:</strong> Ich bin eine autistische, offen nichtbinäre trans Person mit Schwerbehinderung, die pflegebedürftig ist. Mir blieb gar nichts anderes übrig. 2020 habe ich Minzgespinst gegründet, 2024 als Verein. In meinem Team arbeiten ausschließlich chronisch kranke, neurodivergente und/oder schwerbehinderte Menschen, damit wir eine leise Revolution ausrufen: Wir bilden ein neues Gebilde aus Zuckerwattefäden (Gespinst) mit einer gewissen (Minz-)Schärfe, die manchmal unangenehm ist.</p><h4>Was ist eine leise Revolution?</h4><p>Oftmals entscheidet jemand: „Wir machen jetzt was mit Diversität!“ Wenn aber keine Kommunikation darüber stattfindet, warum diese Entscheidung getroffen wird und wer davon profitiert, dann entsteht Widerstand. Für mich bedeutet leise Revolution, Projektionen einzubeziehen, die Leute im Team haben, und sie bei der Entscheidung mitzunehmen. Wir wechseln so von „wir müssen das jetzt tun“ zu „wir wollen das tun“.</p><p>Menschen unterstützen Projekte einfach besser, wenn sie intrinsisch motiviert sind.</p><h4>Welchen Fehler machen Leute, wenn sie über Inklusion nachdenken?</h4><p>Häufig wird Inklusion als Charity-Projekt begriffen. Oft sind behinderte Menschen die Zielgruppe von Forschung, werden aber nicht in die Entwicklung auf gleichberechtigter Ebene miteinbezogen. Wir sind aber nicht nur Objekt, sondern auch Subjekt, mit eigenen Perspektiven und Meinungen. Wir dürfen nicht vergessen, dass 97 Prozent der Behinderungen nicht von Geburt an vorhanden sind. Inklusionsmaßnahmen sind auch Präventivmaßnahmen.</p><h4>Im Mai 2026 veranstaltet der Technologiepark Adlershof bereits zum vierten Mal eine Diversity Conference. Warum ist Inklusion so wichtig für die Vielfalt im Arbeitsleben?</h4><p>Wenn Unternehmen die vorhandene Diversität anerkennen und ausbauen, profitieren sie auf unterschiedlichen Ebenen. Offensichtlich gibt es mehr und kreativere Lösungsverfahren, wenn unterschiedliche Perspektiven einbezogen werden. Tiefliegender fördert es darüber hinaus Resilienz, Konfliktfähigkeiten und am Ende auch Demokratie. Weil Widersprüchlichkeiten ausgehalten oder sogar gelöst werden können. Diversität schafft Komplexität und daraus erwächst Innovation. Ein prägnantes Beispiel sind abgesenkte Bordsteine: Ursprünglich für Rollstuhlfahrende eingesetzt, bieten sie außerdem Vorteile für Kinderwagen, Fahrräder, Rollatoren und Rollkoffer. Ähnlich verhält es sich mit elektrischen Zahnbürsten.</p><h4>Neurodivergenz ist ein wichtiges Thema. Wie können wir zum Beispiel Menschen mit Autismus oder der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) im Arbeitsumfeld begegnen?</h4><p>Im Team mit: „Guten Morgen.“ Auf struktureller Ebene: Komplexität aushalten und Fragen stellen. Es gibt keine einfache Lösung, die für alle funktioniert. Arbeiten alle in einem Großraumbüro oder in Einzelbüros? Gibt es die Möglichkeit, einen eigenen Tisch zu haben, oder ein fluides Wechselprinzip? Das ist beispielsweise für viele Menschen mit ADHS ein positives System und für Menschen, die autistisch sind, ein absoluter Albtraum, weil jeder Wechsel die notwendige Routine verdirbt.</p><h4>In Ihrer Keynote „Inklusion – vom Mikrokosmos in den Makrokosmos“ geben Sie bei der Diversity Conference praktische Handreichungen zur Umsetzung von Inklusion im Arbeitsalltag. Haben Sie eine Anleitung, um Barrieren abzubauen?&nbsp;</h4><p>Barrieren in den Köpfen sind unsichtbar. Deshalb fange ich damit gar nicht erst an, sie abzubauen. Stattdessen lasse ich die eigenen Strukturen hinterfragen. Wenn jede Person ein Problemlöseverfahren vorstellt, das ihr direkt in den Sinn kommt, haben wir direkt unterschiedliche Ansätze. So können neue Strukturen geschaffen werden.</p><p><i>Susanne Gietl für </i><a href="/aktuelles/potenzial" title="Zum WISTA-Magazin Potenzial"><i>Potenzial</i></a></p>
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<p><a href="https://minzgespinst.net/" target="_blank" class="icon-arrow-right" rel="noreferrer">Minzgespinst – Die beste Rache ist ein gutes Leben.</a></p><p><a href="/diversity" class="icon-arrow-right">Diversity Conference Adlershof - WISTA Management GmbH</a></p>]]></content:encoded><category>Adlershof</category><category>WISTA</category><enclosure url="https://www.wista.de/fileadmin/user_upload/downloads/potenzial/Potenzial_Arbeitsmarkt_2026-3.pdf" type="pdf" length="1151155" /></item><item><title>Karriere im Code</title><description>Das Data Science Institute aus dem Charlottenburger Innovations-Centrum (CHIC) qualifiziert Quereinsteiger:innen für den Zugang in datengetriebene Berufe</description><guid isPermaLink="false">news-52614</guid><link>https://www.wista.de/aktuelles/news/karriere-im-code</link><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Bedarf an Fachkräften im Bereich Daten und künstliche Intelligenz wächst rasant. Gleichzeitig suchen viele Menschen nach neuen beruflichen Perspektiven jenseits ihres ursprünglichen Werdegangs. Das Data Science Institute in Berlin bringt beides zusammen und qualifiziert Quereinsteiger:innen für den Zugang in datengetriebene Berufe.</strong></p><p>Vor wenigen Monaten waren sie noch Servicekraft, Buchhalter oder Lehrerin. Heute arbeiten sie mit Daten, Code und Machine-Learning-Modellen. Beim Data Science Institute (DSI) in Berlin ist dieser Sprung kein Einzelfall, sondern Programm. Menschen mit fachfremdem Hintergrund lernen hier in wenigen Monaten, Daten auszuwerten, Modelle zu entwickeln und Anwendungen umzusetzen. „Wir bringen Quereinsteiger:innen alles bei, was sie brauchen, um in der IT anzufangen, vor allem im Datenbereich“, sagt Gründer und Geschäftsführer Fabian Rappert.</p><p>Das Data Science Institute, beheimatet im Charlottenburger Innovations-Centrum (CHIC), versteht sich als Bildungsträger für den Einstieg in datengetriebene Berufe. Im Zentrum steht ein eigenes E-Learning-Programm. Es richtet sich vor allem an Quereinsteiger:innen mit akademischem Hintergrund, die sich in Richtung IT und künstliche Intelligenz entwickeln wollen. In modular aufgebauten Kursen lernen sie zunächst Programmierung und den Umgang mit Datenbanken, bevor sie sich mit statistischen Methoden und Machine Learning beschäftigen.</p><p>Ergänzt wird das eLearning durch feste Kursstrukturen und eine enge persönliche Betreuung. „Wir setzen bewusst auf eine Kombination aus selbstgesteuertem Lernen und intensiver Begleitung“, sagt Rappert. Ziel sei es, nicht nur Inhalte zu vermitteln, sondern ein echtes Verständnis für Daten und Modelle aufzubauen.</p><p>Ein besonderer Fokus liegt zudem auf dem Übergang in den Arbeitsmarkt: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer arbeiten an praxisnahen Projekten und werden gezielt beim Einstieg in den Arbeitsmarkt begleitet.</p><p>Die Idee für das Start-up kam Rappert beim Bootfahren auf dem Wannsee. „Ein Freund hat mich damals gefragt, ob ich ihm Programmieren beibringen kann“, erinnert er sich. Aus diesem Freundschaftsdienst wurde 2021 das Data Science Institute. Heute beschäftigt das Unternehmen 18 Mitarbeitende und mehr als zehn freiberufliche Coaches.</p><p>Der Einstieg in die Programme ist kein Selbstläufer. Rund 400 Menschen bewerben sich jeden Monat, etwa 30 werden aufgenommen. Neben einem abgeschlossenen Studium spielen Motivation und Durchhaltevermögen eine entscheidende Rolle. „Der Arbeitsmarkt ist in vielerlei Hinsicht diskriminierend, vor allem, wenn es um formale Abschlüsse geht“, sagt der Gründer. „Es gibt viele Menschen ohne klassischen Hochschulweg, die fachlich hervorragend sind, aber trotzdem keine Chance bekommen.“</p><p>Das Institut orientiert sich dennoch an diesen Rahmenbedingungen. Wer die Weiterbildung durchläuft, soll am Ende auch tatsächlich eine Chance auf dem Arbeitsmarkt haben. Auch um Frustrationen zu vermeiden, setzt sein Institut auf eine sorgfältige Vorauswahl. Wer keine solide Grundlage in Mathematik oder Statistik mitbringt, hat es deutlich schwerer. Nicht jede und jeder sei für diese Art von Arbeit geeignet, meint Rappert. „Wir müssen sicherstellen, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Inhalte wirklich verstehen und nicht nur oberflächlich anwenden.“</p><p>Die Anforderungen in der Arbeitswelt verändern sich rasant. Während einfache Anwendungen von künstlicher Intelligenz heute vielerorts zum Alltag gehören, steigt gleichzeitig der Bedarf an Fachkräften, die die zugrunde liegenden Systeme verstehen. „KI bedienen kann inzwischen fast jede:r. Zu verstehen, was im Hintergrund passiert, und daraus echten Mehrwert zu schaffen, ist etwas ganz anderes“, sagt Rappert.</p><p>Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer kämen zunächst mit großen Zweifeln, berichtet der Gründer. Oft hätten sie das Gefühl, alle anderen seien weiter, bis sie merken, dass auch dort nur „mit Wasser gekocht“ wird.&nbsp;</p><p>Ein Beispiel aus seinen Kursen zeigt, wie steil diese Entwicklung verlaufen kann: „Wir hatten eine Teilnehmerin mit BWL-Studium, die nach einer Familienphase zeitweise im Service gearbeitet hat“, erzählt er. „Sie ist über die Weiterbildung zunächst ins IT-Consulting gegangen und arbeitet heute als Programmiererin.“</p><p><i>Kai Dürfeld für </i><a href="/aktuelles/potenzial" title="Zum WISTA-Magazin Potenzial"><i>Potenzial</i></a></p>
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<p><a href="https://data-science-institute.de/" target="_blank" class="icon-arrow-right" rel="noreferrer">Data Science Institute: Kostenlose IT-Weiterbildung</a></p>]]></content:encoded><category>Charlottenburg</category><category>WISTA</category><enclosure url="https://www.wista.de/fileadmin/user_upload/downloads/potenzial/Potenzial_Arbeitsmarkt_2026-3.pdf" type="pdf" length="1151155" /></item><item><title>WISTA.Service bestätigt erneut ISO‑9001‑Zertifizierung</title><description>Zweites Überwachungs­audit durch die DEKRA erfolgreich abgeschlossen – Re‑Zertifizierung für 2027 geplant</description><guid isPermaLink="false">news-52605</guid><link>https://www.wista.de/aktuelles/news/wistaservice-bestaetigt-erneut-iso-9001-zertifizierung</link><content:encoded><![CDATA[<p>Die WISTA.Service betreut als Tochterunternehmen von WISTA Management den Hochtechnologiestand Berlin Adlershof im technischen und kaufmännischen Gebäudemanagement. Hierbei sorgt sie für die Pflege und Instandhaltung von Grundstücken und Gebäudeflächen, Labor- und Reinräumen. Ergebnis dieser Arbeit sind mehrfach ausgezeichnete Gebäude und Forschungslabore mit weltweit einmaligen Standards.</p><p>Nach erfolgreicher Erstzertifizierung fand vom 23. bis 24.04.2026 das zweite Überwachungsaudit durch die DEKRA statt. Auch im zweiten Jahr nach der Erst-Zertifizierung hat die WISTA.Service gezeigt, dass das Qualitäts­management­system den Anforderungen der ISO 9001 entspricht.</p><p>Die ISO 9001 ist der weltweite Standard für Qualitätsmanagement und gilt als Mutter aller Managementnormen. Schwerpunkte der ISO 9001 sind u.a. die systematische Planung, Kundenorientierung, Prozessmanagement, Lenkung von Dokumenten, interne Audits, Managementführung, Organisationsentwicklung und die kontinuierliche Verbesserung.</p><p>Für 2027 ist die Re-Zertifizierung vorgesehen. Dabei wird erneut umfassend geprüft, ob das Qualitätsmanagement weiterhin alle Normforderungen erfüllt. Das Zertifikat wird dann für weitere 3 Jahre verlängert.</p><p>Weitere Informationen sind zu finden unter: <a href="https://www.wista-service.de/" target="_blank">wista-service.de</a>.</p><h3>Kontakt:</h3><p><strong>WISTA.Service GmbH</strong><br>Kekuléstraße 2-4, 12489 Berlin<br><a href="tel:+493063921930" class="icon-phone">+49 30 6392-1930</a><br><a href="#" data-mailto-token="iwehpk6ejbkWseopw9oanreya:za" data-mailto-vector="-4" class="icon-mail-filled">info(at)wista-service.de</a><br><a href="https://www.wista-service.de/" target="_blank" class="icon-web">www.wista-service.de</a></p>]]></content:encoded><category>Adlershof</category><category>WISTA</category></item><item><title>Berlin als Knotenpunkt für Sicherheit und Innovation: Wirtschaft und Politik starten „TechHUB SVI Ost“ </title><description>WISTA-Geschäftsführer Roland Sillmann: „Ökosystem mit überproportionalem Wachstum schaffen“</description><guid isPermaLink="false">news-52595</guid><link>https://www.wista.de/aktuelles/news/berlin-als-knotenpunkt-fuer-sicherheit-und-innovation-wirtschaft-und-politik-starten-techhub-svi-ost</link><content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen der IHK-Konferenz zur Resilienz und Verteidigungsfähigkeit Berlins wurde am 27. April 2026 die Initiative „TechHUB SVI Ost“ ins Leben gerufen. Ziel ist es, Berlins technisches Know-How und Expertise in Schlüsseltechnologien für sicherheits- und verteidigungsrelevante Innovationen stärker zu koordinieren und gemeinsame Strukturen mit der Bundeswehr und den Sicherheitsbehörden zu schaffen. Die Initiative wird dazu in Absprache mit dem Bundesverteidigungsministerium in den nächsten Monaten konkrete Schwerpunkte und Formate entwickeln. Getragen wird die Initiative von der Senatskanzlei Berlin, der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Berlin Partner, der Investitionsbank Berlin, den Unternehmensverbänden Berlin-Brandenburg und der IHK Berlin.</p><p>An der hochrangig besetzten Konferenz der Industrie- und Handelskammer „Innovativ. Vernetzt. Verantwortungsvoll – Berlins Beitrag zu Resilienz und Verteidigungsfähigkeit“ mit rund 30 Sprecherinnen und Sprechern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft nahmen mehr als 250 Gäste teil. Wie leistungsfähig der Standort bereits heute im Defence und Dual-Use Bereich ist, zeigten konkrete Praxisbeispiele von Berliner Unternehmen. So stellte das Unternehmen Germandrones vor, wie in Berlin entwickelte Drohnensysteme zur Aufklärung und zum Schutz kritischer Infrastrukturen auch international im Einsatz sind. Der Marienpark Berlin präsentierte seine Pläne für einen Resilience Technology Campus in Tempelhof, auf dem spezielle Forschungs-, Test- und Produktionsflächen für sicherheits- und verteidigungsrelevante Technologien geschaffen werden. Auch Irene Selvanathan, Gründerin des Berliner Start-ups Neurospace, war vertreten. Der von Neurospace entwickelte Rover war gerade erst Teil der Mondmission der NASA.</p><h3>Stimmen von der Konferenz:</h3><p><strong>Kai Wegner, Regierender Bürgermeister von Berlin:</strong> „Mit dem neuen Berliner TechHub für die Sicherheits- und Verteidigungsindustrie bündeln wir Berlins technologische Stärke und vernetzen Wirtschaft, Forschung und Sicherheitsakteure im Osten Deutschlands noch enger. Als Bundeshauptstadt tragen wir besondere Verantwortung für Resilienz und Sicherheit. Deshalb schaffen wir Strukturen, die Innovationen schneller in die Anwendung bringen und Berlin zu einem europäischen Standort für Sicherheitstechnologien machen. Unsere Unternehmen, Start-ups sowie Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen bringen enormes Know-how mit – und bieten exzellente Voraussetzungen für den Aufbau eines starken DefTech-Ökosystems.“</p><p><strong>Franziska Giffey, Senatorin, Senatsverwaltung Wirtschaft, Energie und Betriebe: </strong>„Wir wollen Unternehmen der DefTech-Branche und des Dual-Use-Bereichs systematisch mit dem Berliner Innovations- und Startup-Ökosystem und unserer Wirtschaftsförderung verknüpfen. Mit dem TechHUB SVI Ost schaffen wir eine neue Struktur für Zusammenarbeit, mit der wir die wirtschafts- und innovationspolitischen Potentiale am Standort steigern und zugleich einen Beitrag zu mehr Resilienz, technologischen Souveränität und Verteidigungsfähigkeit und Sicherheit leisten.“</p><p><strong>Manja Schreiner, Hauptgeschäftsführerin der IHK Berlin:</strong> „Berlin ist als Hauptstadt immer im Fokus. Sicherheit und Verteidigungsfähigkeit sind also längst zentrale Standortfragen. Wir haben die innovativen Unternehmen, exzellente Forschung und die besondere Nähe zu Bund und Bundeswehr. Diese Stärken werden wir gezielt zusammenbringen, Kooperationsstrukturen schaffen und mit den Bedarfen von Bundeswehr und Sicherheitsbehörden verzahnen.“&nbsp;</p><p><strong>Roland Sillmann, Geschäftsführer WISTA Management GmbH</strong>: „Der grundlegende Auftrag für uns als WISTA ist es, die Rahmenbedingungen für den nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg der Unternehmen in unserem Umfeld zu schaffen. Der aktuelle Boom im Bereich der Verteidigungstechnologie – angefangen bei Feuerwehrschläuchen für den Zivilschutz bis zu Drohnen für den militärischen Einsatz – bringt enorme Chancen für Berliner Unternehmen mit sich. Wir werden für diese ein Ökosystem mit initiieren, welches überproportionales Wachstum ermöglicht. Die Herausforderung dabei ist es, die Balance zwischen der für Innovationen zwingend erforderlichen Offenheit und dem wachsenden Sicherheitsbedürfnis initial herzustellen und agil anzupassen.“</p><p><strong>Dr. Stefan Franzke, Hauptgeschäftsführer Berlin Partner: </strong>„Das internationale Interesse an Berlin als Standort für Sicherheits- und Verteidigungsindustrie nimmt spürbar zu. Ausschlaggebend ist die fundierte Kompetenz bei Dual-Use-Schlüsseltechnologien wie Cybersecurity, Drohnen und New Space, Halbleiter, Additive Fertigung, KI, Sensorik. Hinzu kommen ein internationaler und damit attraktiver Talentpool sowie die Nähe zu Politik, Bundeswehr, vielen Bundesbehörden und europäischen Partnern. Die partnerschaftliche Etablierung des TechHUB SVI Ost ist daher eine konsequente Antwort. Berlin Partner unterstützt den systematischen Aufbau des Ökosystems, koordiniert Akteure und schafft wirksame Formate für Neuansiedlungen und nachhaltiges Innovationsmanagement.“</p><p><strong>Dr. Hinrich Holm, Vorstandsvorsitzender Investitionsbank Berlin:</strong> „Sicherheits- und Verteidigungsprojekte erfordern Planungssicherheit und Innovationskraft gleichermaßen. Dazu gehören funktionierende Infrastrukturen wie z.&nbsp;B. Brücken, Schutzräume oder Krankenhäuser oder auch Vorhaben von innovativen Berliner Unternehmen aus der Defence-Branche, die wir als Dual-Use-Technologien im Rahmen unserer Nachhaltigkeitsleitlinien bereits finanzieren können. Unsere Förderprogramme unterstützen damit die Zielrichtung des TechHUB SVI Ost.“</p><p><strong>Alexander Schirp, Hauptgeschäftsführer UVB: </strong>„Sicherheit und Verteidigung sind die Grundlagen für eine freie Wirtschaft. Der Aufbau des ‚TechHub SVI Ost‘ ist deshalb ein richtiger Schritt für die Hauptstadtregion in bewegter Zeit. Obendrein hilft er, die Wirtschafts- und Innovationspotenziale zu nutzen, die in dieser Branche für Berlin und Brandenburg stecken. Gerade das Know-how unserer Unternehmen bei KI, Cybersecurity, Robotik und Photonik kann für viel Dynamik sorgen. Damit das Projekt funktioniert, brauchen wir eine intensive Vernetzung von Wirtschaft, Wissenschaft und Bundeswehr. Hier setzen wir auch auf den Einsatz und die Unterstützung durch die Politik.“</p><h3>Kontakt:</h3><p><strong>Roland Sillmann</strong><br>Geschäftsführer WISTA Management GmbH<br><a href="tel:+493063922202" class="icon-phone">+49 30 6392-2202</a><br><a href="#" data-mailto-token="iwehpk6oehhiwjjWseopw:za" data-mailto-vector="-4" class="icon-mail-filled">sillmann(at)wista.de</a><br><a href="https://www.linkedin.com/in/roland-sillmann-8317b67a" target="_blank" class="icon-web socialmedia__item padding-top--xs" rel="noreferrer">LinkedIn</a></p>]]></content:encoded><category>WISTA</category></item>
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