Gute Besserung
In einem gewissen Alter landen Gespräche früher oder später unweigerlich bei körperlichen Ausfallerscheinungen, um das Wort „Krankheiten“ gar nicht erst zu bemühen. Das Arsenal an Schrecklichkeiten scheint unerschöpflich. Was ich Ihnen hier etwas flapsig dahinformuliere, ist im Einzelfall alles andere als lustig. Ist mensch persönlich betroffen, scheint die Versorgung häufig unbefriedigend und dauert medizinischer Fortschritt zu lange. Gleichzeitig hat die Coronapandemie gezeigt, wozu Wissenschaft und Forschung fähig sind. Impfstoffe wurden gefühlt in Rekordzeit entwickelt. Müssten sich chronische, seltene oder gar Krebserkrankungen mit den heutigen Technologien, den erfassten verfügbaren Datenmengen und künstlicher Intelligenz nicht ebenso schnell besiegen lassen?
Die Erwartungen sind groß. Auf dem Wunschzettel ganz oben stehen vor allem zwei Dinge: Krankheiten erkennen, bevor sie Beschwerden verursachen, und Therapien, die individuell auf jeden einzelnen Menschen zugeschnitten sind. Die gute Nachricht: Kleinere und größere Durchbrüche werden häufiger, und gerade bei vielen Krebserkrankungen haben sich die Überlebenschancen in den vergangenen Jahren deutlich verbessert. Die Frage ist daher nicht, ob die Medizin der Zukunft anders aussehen wird, sondern wie schnell die Entwicklungen ihren Weg in unseren Alltag finden. Ein Beispiel: Die ZEIT berichtete kürzlich, dass seit Juli ein Medikament gegen postpartale Depressionen in Deutschland erhältlich ist. Das ist umso erfreulicher, als die Erkrankung erst seit wenigen Jahrzehnten intensiv erforscht wird.
„Medizin der Zukunft“ ist nicht nur Thema des Wissenschaftsjahres 2026, sondern auch unseres Herbstjournals. Start-ups, Hightech-Unternehmen und wissenschaftliche Institute im Zukunftsort Adlershof arbeiten in beeindruckender Weise an Früherkennung, Präzisionsmedizin, optimaler Versorgung chronisch Erkrankter, digitalen Assistenzsystemen oder KI-gestützter Diagnostik. Deshalb möchte ich Sie gar nicht länger aufhalten: Starten Sie doch direkt mit der ermutigenden Lektüre.
Herzlich
Peggy Mory Chefredakteurin
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Essay von David Matusiewicz, Professor für Medizinmanagement an der FOM Hochschule und Dekan für Gesundheit & Soziales
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Susann-Alice Seeger arbeitet an einer Lichtwaffe gegen Bakterien
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Osypka Medical, SEMDATEX und Hofmann & Sommer entwickeln in Adlershof Lösungen für die Medizinbranche
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„Wir wollen mit aktuellen Entwicklungen Schritt halten“, sagt Jennifer Selbmann, Kundenberaterin der Techniker Krankenkasse (TK) in Adlershof. Eine davon ist der…
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Die JenLab-Technologie bietet unzählige denkbare Anwendungsmöglichkeiten und kommt weltweit zum Einsatz
Ihre Kundschaft reicht von der Europäischen Weltraumorganisation ESA über globale Unternehmen wie L’Oreal, Shiseido, Colgate-Palmolive und Procter& Gamble hin zu…
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DocGaid entwickelt digitale Assistenzsysteme, die den Praxisalltag vereinfachen – Schritt für Schritt, Formular für Formular
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Christoph Arenz forscht an der Humboldt-Universität zu Berlin an einer speziellen Lipidklasse
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Lernen neu denken – Architektur und Pädagogik schaffen an der neuen Gesamtschule viel Raum für Individualität, Gemeinschaft und moderne Bildung
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Forschungseinrichtungen bündeln Kräfte in der Materialforschung
Forschungsdaten gelten als Schlüssel für die Materialforschung im Zeitalter der künstlichen Intelligenz (KI). Mit einem Memorandum of Understanding (MoU) vereinbarten fünf Berliner Forschungseinrichtungen im Juli 2026 eine langfristige Zusammenarbeit in den Bereichen Forschungsdaten, Dateninfrastrukturen und KI.
Zu den Partnern der Kooperation gehören das an der Humboldt-Universität zu Berlin angesiedelte NFDI-Konsortium FAIRmat, das Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB), das Leibniz-Institut für Kristallzüchtung (IKZ), das Paul-Drude-Institut für Festkörperelektronik (PDI) und die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM).
Ziel ist es, Forschungsdaten institutionsübergreifend nutzbar zu machen, gemeinsame Standards für Daten und Metadaten zu entwickeln und den Einsatz von Methoden der künstlichen Intelligenz (KI) in der Materialforschung voranzutreiben.
https://helmholtz-berlin.de
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Photonics Days Berlin Brandenburg 2026
Das Networking-Event der Photonik-Community findet am 7. und 8. Oktober 2026 bei WISTA Conventions, Rudower Chaussee 17 statt. Die Veranstaltung bringt mehrere hundert Teilnehmende zusammen, in den Sessions werden zukunftsweisende Themen wie Lasertechnologien, optisches Design, Halbleitertechnologien, Quantentechnologien, Messtechnik, Ophthalmologie, Photonik für Sicherheit und Schutz, innovative Beleuchtungstechnologien, photonisch integrierte Schaltungen behandelt, außerdem Karriereperspektiven in der Photonik. Begleitend zu den Fachvorträgen präsentiert eine Ausstellung Innovationen aus Berlin, Brandenburg, ganz Deutschland und darüber hinaus.
Veranstalter ist der Optec-Berlin-Brandenburg (OpTecBB) e. V. https://optecbb.de/der-verein/photonics-days.html
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Adlershofer Forschungsforum (AFF)
Das alle zwei Jahre stattfindende Adlershofer Forschungsforum ist eine gemeinsam von Humboldt-Universität zu Berlin, IGAFA e. V. und WISTA Management GmbH ausgerichtete Standortkonferenz und bietet mit Vorträgen, Pitches und Posterschau einen Überblick über aktuelle Adlershofer Forschungs- und Technologiehighlights – das „Adlershofer Wissen“. Das diesjährige AFF findet am Mittwoch, 11. November 2026 im Erwin Schrödinger-Zentrum, Rudower Chaussee 26 statt.
https://www.adlershof.de/forschungsforum
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WISTA Welcome Tour
Entdecken Sie die Erfolgsgeschichte des Technologieparks Adlershof auf der kostenfreien WISTA Welcome Tour am 7. Oktober 2026, von 14.30 bis 17.00 Uhr, die den Standort kompakt, anschaulich und inspirierend näherbringt. Nach einer Präsentation mit Highlights zur Geschichte und zur Entwicklung des Standorts folgt eine Tour über das Gelände mit exklusiven Einblicken.
Informationen und Anmeldung: https://www.adlershof.de/termin/entdeckt-die-erfolgsgeschichte-des-technologieparks-adlershof
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Technisches Denkmal „Adlershofer Busen“ saniert
Die zwischen 1959 und 1961 errichteten thermokonstanten Kugellabore an der Ecke Rudower Chaussee / Am Studio zählen zu den markantesten technischen Denkmälern Berlins und dokumentieren die Geschichte des Wissenschaftsstandorts Adlershof. Nun wurden sie vom Eigentümer EUROPA-CENTER in enger Abstimmung mit dem Landesdenkmalamt sowie einem interdisziplinären Team aus Architekten, Restauratorinnen und spezialisierten Fachunternehmen denkmalgerecht saniert und für kommende Generationen bewahrt.
https://europa-center.com/de
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Technologiepark Adlershof in Social Media
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