Wie fit sind die Adlershofer?: Zweite Folge der Ergebnisse der Barometer-Befragung wertet Rauchverhalten, körperliche Aktivität und Präsentismus aus

10. Oktober 2019

Wie fit sind die Adlershofer?

Zweite Folge der Ergebnisse der Barometer-Befragung wertet Rauchverhalten, körperliche Aktivität und Präsentismus aus

Adlershof Barometer Auswertung Folge 2, Grafik: © WISTA/Dorothee Mahnkopf

Grafik: © WISTA/Dorothee Mahnkopf

Abb.:  Körperliche Aktivität, Grafik: IFBG

Abbildung 2: Körperliche Aktivität, Grafik: IFBG

Welchen Zusammenhang gibt es zwischen Arbeitsflexibilisierung und Tabakkonsum?

Die repräsentativen Rückmeldungen bestätigen, dass unter Beschäftigten ohne flexiblem Arbeitszeitmodell der Raucheranteil höher ist (27,7%) als im Vergleich derer mit flexiblem Arbeitszeitmodell (hier 18,8%). Erfreuliche 68,8% der Mitarbeitenden und Führungskräfte sind Nichtraucher. Im Referenzvergleich ist das signifikant. 

 

Wie stark ist die körperliche Aktivität ausgeprägt und was ist das „Metabolische Äquivalent“?

Die körperliche Aktivität beinhaltet die maßvolle sowie die intensive Bewegung während der Arbeit, der Fortbewegung und der Freizeit. Das beauftragte Institut verwendet das metabolische Äquivalent, um den Energieverbrauch verschiedener Aktivitäten miteinander zu vergleichen. Interessanterweise entspricht laut dem Institut für Betriebliche Gesundheitsberatung „1 MET dem Energieverbrauch einer erwachsenen Person im Ruhezustand und ist definiert als die Sauerstoffaufnahme von 3,5 ml/min/kg bei Männern und 3,15 ml/min/kg bei Frauen bzw. einem Energieverbrauch von 1 kcal je Kilogramm Körpergewicht pro Stunde (DKV-Report 2018).“ Je höher das Äquivalent, desto positiver sind die zu erwartenden Effekte auf die Gesundheit. Körperliche Aktivitäten lassen sich mit der beruflichen Aufgabe vereinbaren. Laut Weltgesundheitsorganisation sollen je Woche 600 MET-Minuten erreicht werden.

Die Adlershofer erzielen zu fast 90% diesen Richtwert und über 67% sogar mit mehr als 1200 MET-Minuten je Woche. Abbildung 2 zeigt das positive Beispiel. 

 

Erscheinen Adlershofer Beschäftigte trotz Krankheit am Arbeitsplatz?

„Ich bin nie am Arbeitsplatz erschienen, wenn ich krank war“ bestätigen 13,1% der weiblichen Beschäftigten und 22,7% der männlichen. Damit tendieren eher Frauen zum Präsentismus als Männer und Beschäftigte ohne flexibles Arbeitszeitmodell (12,0%) neigen eher dazu als diejenigen mit flexiblem Arbeitszeitmodell (21,0%). „Obwohl ich krank war, habe ich mich zur Arbeit geschleppt“, sagen fast 14%, mit „häufiger“ und „sehr häufiger“ Ausprägung. 

 

 

Welche konkreten Impulse bieten wir Ihnen dazu an?

Ausgewählte Angebote:

  • TK-FitnessCoaching

    • Trainingsplanung und - anleitung in vier Stufen - vom Zählen der Schritte über das Basistraining bis zum ambitionierten Training
    • Kraft-Workouts zum Mitmachen
    • Training der Beweglichkeit mit der Faszien-Rolle
    • Richtig regenerieren
    • Anleitung zum Ausdauertraining
    • Trainingstipps für Laufen & Jogging, Schwimmen, Rad fahren und mehr

      Bei Interesse an dem besonderen Angebot wenden Sie sich bitte an den Projektmanager Ralf Blank (projekt-adlershof@t-online.de) und erhalten den exklusiven Zugangscode unabhängig von der Krankenkassenzugehörigkeit.

  • Weitere Angebote in den Schwerpunkten: „Schlaf, Pendeln und Arbeitswelt 4.0“

Durch die Teilnahme an den vielfältigen Basis-Angeboten (Details unter www.adlershof.de/gesund) können Sie später die auch kostenfreien Aufbau-Angebote nutzen. Alles lässt sich einfach über die App buchen. Motivieren Sie zur Teilnahme Ihre Kolleginnen sowie Kollegen und unterstützen das präventive Projekt.

 

 

Kontakt:

Ralf Blank
Projektleiter Gesundheitsnetzwerk Adlershof
projekt-adlershof@t-online.de